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Ratspolitik hofft auf raschen Pächter-Wechsel

Schloss Herrenhausen Ratspolitik hofft auf raschen Pächter-Wechsel

Der Weggang des Pächters im Schloss Herrenhausen hat die Kommunalpolitik ins Grübeln gebracht. Es müsse jetzt möglichst rasch ein Nachfolger gefunden werden, um das Tagungszentrum nahtlos weiter zu betreiben, lautet der Tenor aus den Parteien.

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Für das Tagungszentrum im Schloss Herrenhausen wird ein neuer Pächter gesucht.

Quelle: Achiv

Hannover. „Ich habe aber keine Sorge, dass ein Teil des Schlosses leer stehen könnte“, sagt SPD-Stadtverbandschef Alptekin Kirci. Die Volkswagenstiftung, Eigentümerin der Immobilie, werde den Pächterwechsel professionell organisieren. Auch die Stadtverwaltung hegt keine Zweifel, dass die Stiftung ganz im Interesse des Standortes Herrenhausen handeln werde. „Stadt und Stiftung sind sich einig, dass das Schloss Herrenhausen als ein zentraler Baustein im Gesamtensemble Herrenhausen auch künftig professionell vermarktet wird“, teilt Stadtsprecher Andreas Möser mit.

Die Volkswagenstiftung hatte von ihrem Sonderkündigungsrecht Gebrauch gemacht, um über neue Pachtverträge zu verhandeln. Es gebe mehrere Interessenten, betont die Stiftung, und auch der derzeitige Pächter, die Schloss Herrenhausen GmbH, der zum Konzern Spie gehört, habe sich bewerben können. Der Pächter berichtet, dass er ein „verbessertes Angebot“ abgegeben habe, auf das die Stiftung nicht eingegangen sei. Damit sind die Verhandlungen gescheitert, im Januar zieht sich der Pächter zurück.

Die CDU bedauert es, dass der Pächter aufgegeben hat. „Jetzt sollte die Volkswagenstiftung zeitnah für einen Nachfolger sorgen“, sagt CDU-Fraktionschef Jens Seidel. Das Schloss Herrenhausen sei Teil des Gesamtensembles Herrenhausen, Probleme im Schloss wirkten sich auch auf die anderen Institutionen aus. „Die Volkswagenstiftung sollte für Rahmenbedingungen sorgen, die dem Pächter ein gutes Wirtschaften ermöglichen“, sagt Seidel.

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