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Ratspolitik stimmt für Pavillon-Pläne

Sanierung des Holländischen Pavillons Ratspolitik stimmt für Pavillon-Pläne

Die Ratspolitik hat in vertraulicher Sitzung am Donnerstag den ersten Entwürfen für eine Sanierung des Holländischen Pavillons und für den Bau eines Apartmenthauses mehrheitlich zugestimmt. 

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Der holländische Pavillon soll saniert werden.

Quelle: Zgoll

Hannover. Die Ratspolitik hat in vertraulicher Sitzung am Donnerstag den ersten Entwürfen für eine Sanierung des Holländischen Pavillons und für den Bau eines Apartmenthauses mehrheitlich zugestimmt. Die CDU konnte sich mit ihrem Wunsch, die Höhe des Apartmenthauses von 54 auf 37 Meter zu begrenzen, nicht durchsetzen. Zudem kritisierten die Christdemokraten, dass die Pläne allzu rasch durchgepeitscht werden, ohne die Ratsgremien in öffentlichen Sitzungen zu beteiligen. "17 Jahre lang ist auf dem Grundstück des Holländischen Pavillons nichts passiert, und jetzt soll alles in wenigen Tagen beschlossen werden", sagte CDU-Fraktionschef Jens Seidel. Er wünsche sich zudem einen Fassadenwettbewerb für das knapp 400 Wohnungen zählende Hochhaus.

Während der Weltausstellung im Jahr 2000 war der Holländische Pavillon ein Besuchermagnet. Seitdem rottet das spektakuläre Gebäude ungenutzt vor sich hin.

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Im vertraulich tagenden Verwaltungsausschuss verursachten die Einwände der CDU eine lebhafte Diskussion. Die nachfolgende Ratssitzung verzögerte sich um eine halbe Stunde. Oberbürgermeister Stefan Schostok (SPD) appellierte im Ausschuss an die Fraktionen, ein klares Signal zu setzen, dass Hannover an einer Wiederbelebung des Pavillons und seines Umfelds interessiert ist. "Es kommt darauf an, das Vorhaben zunächst einmal zu würdigen", sagte Schostok am Rande der Ratssitzung im Gespräch mit der HAZ. Schließlich könne ein ehemaliger Expo-Pavillon, der von denselben Architketen revitalisiert wird, die ihn auch gebaut haben, die Geschichte der Expo weitererzählen. "Das wird für unsere Bewerbung als europäische Kulturhauptstadt wichtig werden", sagte Schostok. Über Bauhöhen und Fassadengestaltung könne man später noch sprechen.

Tatsächlich handelt es sich zunächst um einen sogenannten Aufstellungsbeschluss. Der ist nötig, damit der Investor, eine Tochtergesellschaft der Baufirma Zech, die Immobilie bis zum Ende des Monats erwerben kann. Die Vertreter der CDU im Verwaltungsausschuss waren sich über das Vorhaben uneins. Nach Informationen der HAZ stimmte ein CDU-Mitglied des Ausschusses für die Pläne, ein anderes enthielt sich, ein weiteres stimmte dagegen.

Andreas Schinkel

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