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Leibniz Universität

Raumnot auf dem Campus in Hannover

Von Juliane Kaune

Auf dem zentralen Campus in der Nordstadt wird es an der Leibniz-Uni immer enger. Weil die Wissenschaftler im Wettbewerb um privates Forschungsgeld so erfolgreich sind, schnellt die Zahl der Mitarbeiter in die Höhe, die von Dritten bezahlt werden.
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Raumnot auf dem Uni-Campus.

© Rainer Dröse

Allein binnen drei Jahren konnten auf diese Weise 800 Stellen besetzt werden, vorwiegend im Maschinenbau und in der Physik. Mit Folgen: Wegen der Raumnot in den Instituten drohe die Uni im bundesweiten Konkurrenzkampf um die klügsten Köpfe künftig ins Hintertreffen zu geraten, warnt Uni-Präsident Erich Barke. Doch die seit Jahren geplante Erweiterung für den Maschinenbau in Garbsen lässt weiter auf sich warten, weil das Land kein Geld hat.

„Wir brauchen dringend eine Finanzierungzusage“, betont Barke. Derzeit müsse auf dem Campus in der Nordstadt „jeder Quadratmeter“ daraufhin geprüft werden, ob er sinnvoll vergeben sei. Gerade bei Berufungsverhandlungen mit neuen Professoren, die attraktive Arbeitsbedingungen erwarten, könne die drastische Enge zum Standortnachteil werden, erklärt Barke.

In dem mit 60 bis 70 Millionen Euro veranschlagten Neubau in Garbsen sollen die elf Maschinenbauinstitute untergebracht werden, die noch in der Nordstadt angesiedelt sind. Bereits 2004 waren sechs Institute ins Produktionstechnische Zentrum in Garbsen (PZH) umgezogen. Seitdem laufen die Planungen, die Fakultät dort zusammenzuführen – und am Uni-Hauptstandort Platz für andere Fachbereiche zu schaffen.

Dabei ist es bisher geblieben. Bereits vor zwei Jahren hatte die Uni dem Wissenschaftsministerium einen Raumplan für den Neubau in Garbsen vorgelegt. Eigentlich hatte die Hochschule mit einem Baubeginn in diesem Jahr gerechnet. Doch noch gibt es nicht mal eine Entscheidung, wie das Großprojekt finanziert werden kann. Nachdem zunächst eine auf drei Abschnitte gestreckte Bauphase im Gespräch war, steht seit Januar das Modell eines Public Private Partnership (PPP) zur Diskussion. Demnach würde ein Privatinvestor den 20.000 Quadratmeter großen Komplex errichten und betreiben, das Land müsste die Räume langfristig zurückmieten.

Ob ein solches Finanzierungsmodell sich rechnet, ist aber noch ungewiss. Ministerium und Uni kamen jetzt zu dem Ergebnis, dass eine Prüfungsrunde zur Wirtschaftlichkeit anlaufen soll. „Das kann noch ein weiteres Jahr dauern“, sagt Uni-Baudezernent Horst Bauer. Sollte sich herausstellen, dass das Projekt ökonomisch nicht vertretbar sei, sei weitere wertvolle Zeit verloren. Erfahrungen mit Forschungsbauten, die über PPP finanziert werden, gebe es bisher bundesweit nicht, gibt Bauer zu bedenken.

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  • Hannover könnte so schön sein... DER EINZIGE WEG – 05.11.09
    Kommentar von HAZ.de gelöscht. Bitte beachten Sie unsere Nutzungsbedingungen www.haz.de/nutzungsbedingungen.
  • Dreck paulchen – 05.11.09
    @Studiosus
    Wer macht wohl diesen ganzen Dreck? Ausserirdische oder doch die Studenten selbst?
  • Uni 'Studiosus – 05.11.09
    Rein äußerlich ist erst einmal festzustellen, daß es sich bei dieser Universität um eine Drecks-Universität handelt.
    Ich zahle viel - zuviel Geld für geringe Gegenleistung. Der sog. Campus ist stets verdreckt. Die Müllcontainer stehen offen und stets überfüllt neben dem Hauptgebäude herum.

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