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Aus der Stadt Raumstation in der Galerie Kubus gelandet
Hannover Aus der Stadt Raumstation in der Galerie Kubus gelandet
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00:26 03.08.2015
Elf Schüler haben in der Galerie Kubus ihren künstlerischen Adern freien Lauf gelassen. Quelle: Surrey
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Hannover

Die Zwölf- bis 14-jährigen Nachwuchskünstler, die von verschiedenen Schulen aus Hannover und Umgebung kommen, haben eine ganze Reihe kreativer und interessanter Einzelprojekte geschaffen. So bekommen die Besucher etwa ein „Kleid für die Superfrau von morgen“ zu sehen und – als männliches Pendant – eine Art Raumanzug-Rüstung mit dem schönen Namen „Astro-Mac-Robe“. Dazu kommen unter anderem noch ein Forschungslabor mit kleinen – laut Erfinderin Lilly stets freundlichen und hilfreichen – Aliens sowie eine Zeitmaschine, mit der man in jede Epoche der Weltgeschichte reisen und sich sogar noch die Jahreszeit aussuchen kann. Einstellbar ist dies jeweils über integrierte Symbolleisten mit charakteristischen Zeichnungen. Die jungen kreativen Köpfe würden selbst gerne einmal in die Zukunft reisen, sagen sie, um Roboter und fliegende Autos zu sehen. Sommer dürfe es dabei aber schon gerne sein.

Zur Galerie
Schüler kreieren eine eigene Raumstation in der Galerie Kubus.

Im Zentrum der Aktion steht eine gemeinschaftliche Arbeit: die Raumkapsel. Der zwölfjährige Phil, als Sicherheitsbeauftragter auch am selbst entworfenen Kontrollpult der Raumstation zu finden, erzählt, dass dafür rund 30 Pappkartons zusammengebastelt wurden.

Das Projekt wird von der Aktion Feriencard Hannover sowie dem Kunstprogramm „Kunst umgehen“ getragen. Als „Kapitäninnen“ der Raumstation haben die Künstlerinnen Anna Grunemann und Christiane Oppermann alias AG und CO die jungen Teilnehmer seit vergangenem Montag betreut und ihnen helfend zur Seite gestanden. Die hauptsächliche Initiative, betonen sie, habe aber stets bei den Schülern gelegen.

Marius Klingemann

Veranstaltungstipp

Die Raumstation in der städtischen Galerie Kubus kann noch am Sonnabend und am Sonntag, jeweils von 11 bis 16 Uhr, besichtigt und bestaunt werden. Der Eintritt ist frei.

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