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Aus der Stadt Rechtsgerichtete Organisation plant "Tag der Freiheit"
Hannover Aus der Stadt Rechtsgerichtete Organisation plant "Tag der Freiheit"
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22:00 12.06.2009
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Einziger Programmpunkt der Veranstaltung ist der Auftritt der Fraktionsvorsitzenden der Bürgerbewegung „Pro Köln“ Judith Wolter. Das Thema ihres Vortrags lautet: „Kampf gegen Islamisierung und Überfremdung – eine zentrale Herausforderung für die demokratische Rechte in Deutschland.“ Die Vereinigung „Pro Köln“ wird seit Jahren vom Verfassungsschutz beobachtet.

Hannovers DGB-Chef Sebastian Wertmüller mahnt zur Vorsicht: „Bisher war ,Pro Hannover‘ nur eine Gurkentruppe. Die Verbindung zu den Kölnern zeigt, dass sie es hier jetzt ernsthaft versuchen wollen.“ Die rechtspopulistische Gruppierung „Pro Köln“ hatte im Mai den 
2. Anti-Islamisierungskongress in der Domstadt organisiert.

Jörn Jan Leidecker, Fraktionsvorsitzender der Partei Die Linke in der Region, verweist auf die Demonstration gegen Neonazis am 
1. Mai: „Damals haben wir gezeigt, dass Hannover eine weltoffene Stadt ist, in der fremdenfeindliches Gedankengut nichts zu suchen hat.“ Auch Michael Dette, stellvertretender Fraktionschef der Grünen im Stadtrat, spricht sich energisch gegen die Pro-Hannover-Veranstaltung aus. „Gerade jetzt ist es notwendig, dass wir Solidarität mit unseren ausländischen Mitbürgern zeigen“, erklärt er.

Kopf der Bürgervereinigung „Pro Hannover“ ist Christian Perbandt. Der selbstständige Landschaftsgärtner war lange Zeit Mitglied der CDU, bevor er zu den Republikanern (REP) wechselte. Dort war unter anderem niedersächsischer Landesvorsitzender und Beisitzer im Bundesvorstand der Partei. Für die Republikaner trat er im Jahr 2006 bei der Wahl zum Regionspräsidenten an. Im März 2007 gründete Perbandt die Bürgerbewegung.

Den Ort der Veranstaltung am 20. Juni hält Perbandt noch geheim. Interessenten müssen sich im Internet anmelden und werden kurz vorher per Mail informiert. Journalisten, die über den „Tag der Freiheit“ berichten wollen, bestellt Perbandt eine Stunde vor Beginn des Treffens zum Aligser Bahnhof. Von dort bringt der Vorsitzende die Medien zum Veranstaltungsort. „Wir haben nichts zu verbergen. Wir haben in der Vergangenheit nur schlechte Erfahrungen mit linken Demonstranten gemacht“, sagt er.

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