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Regine Sixt erhält den Lessingpreis

Engagement in Israel Regine Sixt erhält den Lessingpreis

Regine Sixt ist am Mittwochabend im Alten Rathaus mit dem Lessingpreis geehrt worden. Die Mietwagen-Unternehmerin und Honorarkonsulin bekam den Preis der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG) Hannover für ihr Engagement in Israel.

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Laudatorin Charlotte Knobloch (links) und DIG-Vorsitzender Kay Schweigmann-Greve ehren Regine Sixt. 

Quelle: Florian Petrow

Hannover. Mit dem Preis, der nach dem aus Hannover stammenden jüdischen Philosophen und Publizisten Theodor Lessing benannt ist, werden alle zwei Jahre Persönlichkeiten geehrt, die in besonderer Weise einen Beitrag zur Versöhnung mit dem Staat Israel leisten. Kay-Schweigmann-Greve, Vorsitzender der DIG, begründete die Entscheidung für Regine Sixt mit deren Engagement in der israelischen Zivilgesellschaft sowie ihrem Einsatz für den deutsch-israelischen Dialog, vor allem seit Jahrzehnten auch auf unternehmerischer Seite. „Wir haben uns bewusst für Frau Sixt als Vertreterin der Wirtschaft entschieden, um deutlich zu machen, dass sich die Zusammenarbeit zwischen beiden Gesellschaften nicht auf die Bewahrung der historischen Erinnerung beschränken darf“, betonte Schweigmann-Greve. Auch direkte wirtschaftliche Tätigkeit, wie die Mietwagencenter von Sixt in Israel, gehörten dazu.

Sixt wurde bereits mehrfach ausgezeichnet. Für ihr Engagement erhielt sie als erste Frau und erste Deutsche die Auszeichnung „Weltbürger“ von der Organisation Hadassah, die sich vor allem für das Gesundheitswesen und die Stärkung von Frauen in Israel einsetzt. Zudem gründete die 64-Jährige im Jahr 2000 die Regine Sixt Kinderhilfe Stiftung. Am Donnerstag wird sich die Unternehmerin noch ins Goldene Buch der Stadt eingetragen.

Der Preis für aufklärerisches Handeln wird seit 2004 verliehen. 2013 ging er an die Schauspielerin Iris Berben. Preisträger sind zudem die Journalistin Esther Schapira (2010), der Liedermacher Wolf Biermann (2008), die Botschafter Shimon Stein und Rudolf Dreßler (2006) sowie die Politikerin Ilka Schröder (2004).

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