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Regiobus zog vor Brand den Wachdienst ab

Millionenschaden bei Feuer Regiobus zog vor Brand den Wachdienst ab

Das Unternehmen Regiobus hat nur zwei Wochen vor dem erneuten Brand des Betriebshofes in Eldagsen den Wachdienst abgezogen. Bei dem Feuer waren in der Nacht zu Dienstag zwölf Busse zerstört worden, der Schaden beträgt rund 3 Millionen Euro. Erst vor anderthalb Jahren hatte es in Eldagsen einen Großbrand bei Regiobus gegeben.

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Bei dem Feuer bei Regiobus in Eldagsen entstand ein Millionenschaden.

Quelle: Christian Elsner

Hannover/Springe. Wie Sprecherin Anna Kämmerling sagte, wurde zu diesem Zeitpunkt die Notwendigkeit einer Überwachung des Busdepots nicht mehr gesehen. „Es gab keine Erkenntnisse, dass eine Gefahr droht“, sagte Kämmerling. Auch die Videoüberwachung hilft den Ermittlern bei der Suche nach der Brandursache oder möglichen Schuldigen nicht weiter: Zwar werde das Busdepot mit Videokameras überwacht, nicht jedoch der Parkplatz, auf dem die in Brand geratenen Busse abgestellt waren. Es gebe bei einer Überwachung möglicherweise datenrechtliche Probleme, sagte die Unternehmenssprecherin. Das werde jetzt erneut juristisch geprüft.

Auf dem Regiobus-Betriebshof im Springer Ortsteil Eldagsen hat es erneut einen Großbrand gegeben.

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Der Wachdienst ist jetzt wieder im Einsatz, berichtete Kämmerling. Sie stellte auch klar, dass das Depot von Regiobus in Eldagsen bleibt. Im Jahr 2015 hatte die Regionsversammlung für einen Neuaufbau des Betriebshofes in Eldagsen und gegen eine Verlegung nach Gehrden gestimmt.

Unterdessen gehen die Untersuchungen der Brandermittler der Polizei weiter. Frühestens am Freitag könnte es ein Ergebnis geben.  In der Nacht zu Dienstag waren insgesamt 12 Busse des Verkehrsunternehmens in Flammen aufgegangen. Die Polizei schätzt die Höhe des entstandenen Schadens auf drei Millionen Euro.

Es ist bereits der zweite Großbrand im Busdepot in Eldagsen innerhalb von eineinhalb Jahren. 2014 brannten in der Nacht zum zweiten Weihnachtstag 25 Busse ab, damals gab Regiobus den Schaden mit rund zehn Millionen Euro an. Trotz langer Ermittlungen war es der Polizei nicht gelungen, die Ursache herauszufinden. Hartnäckig hielten sich Gerüchte, dass das Feuer von einem Brandstifter gelegt worden sein könnte. Im vergangenen September gab es dort ein weiteres Feuer, das aber schnell gelöscht werden konnte. Dieser Brand war gelegt worden.

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Eldagsen
Zwölf Linienbusse verbrennen beim Großbrand auf dem Regiobus-Gelände, 120 Einsatzkräfte sind im Einsatz.  Herrmann

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