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Aus der Stadt Region Hannover führt Warn-App im Herbst ein
Hannover Aus der Stadt Region Hannover führt Warn-App im Herbst ein
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00:16 27.07.2016
So sieht die Warn-App Katwarn aus, die beim Münchener Amoklauf ausgelöst wurde. Quelle: dpa
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Hannover

„Es hat sich in anderen Städten bewährt. Darum möchten wir das System jetzt auch hier etablieren“, sagt Stadtsprecher Alexis Demos.

Die Einführung sei keine Reaktion auf die Ereignisse in der bayerischen Landeshauptstadt, sondern bereits seit geraumer Zeit in der Planung, erklärte Demos. Derzeit laufen die letzten Abstimmungen und Gespräche auch mit der Berufsfeuerwehr Hannover, weil Katwarn über die Leitstelle der Brandbekämpfer gesteuert wird. Bürgerinnen und Bürger, die sich bei dem System anmelden, erhalten dann künftig Hinweise auf größerer Ereignisse oder Warnung vor Gefahren per SMS, E-Mail oder über eine App. „Das System kann die Mitteilungen bis auf die einzelnen Stadtteile genau eingrenzen“, sagt Demos. Noch ist unklar, welche Kosten für die Einführung von Katwarn der Stadt und der Region entstehen.

tm

Auf dem ehemaligen Hauptgüterbahnhof, Hannovers größte innerstädtische Brache, sollten demnächst italienische Delikatessen und Weine verkauft werden - doch Feinkosthändler Andronaco springt jetzt ab. „Der Standort ist nicht mehr im Gespräch“, heißt es offiziell auf Nachfrage der HAZ aus dem Hamburger Unternehmen.

Andreas Schinkel 27.07.2016

Diesen Tag wird der hannoversche Geschäftsmann José Luis Llorens nicht so schnell vergessen: Llorens hielt sich während der dramatischen Stunden des Amoklaufs in München auf, bekam die Panik rund um die Frauenkirche hautnah mit und flüchtete mit vielen anderen in eine Arztpraxis, wo er mehrere Stunden ausharrte.

Michael Zgoll 27.07.2016

Es war ein großer Glücksfall für das hannoversche Kulturleben. Die Aufführung von "La Traviata" verzauberte rund 22.000 Zuhörer bei NDR Klassik Open Air und konnte mit seinen Künstlern voll und ganz überzeugen, meint Stefan Arndt in seiner Kritik.

Stefan Arndt 27.07.2016
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