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Region streicht Pläne für zwei Radschnellwege

Strecke Hannover - Lehrte bleibt übrig Region streicht Pläne für zwei Radschnellwege

Seit fast acht Jahren arbeitet die Region Hannover daran, wenigstens einen sogenannten Radschnellweg zu bauen. Von drei ins Auge gefassten Trassen ist vorerst nur eine übrig geblieben: eine Verbindung zwischen Hannover und Lehrte.

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Schnelles Fahren mit bis zu Tempo 30  ist auf sogenannten Radschnellwegen möglich.

Quelle: Swen Pförtner

Hannover. „Die Planungen werden derzeit zwischen den Beteiligten weiter abgestimmt, um in naher Zukunft konkrete Aussagen zu Trassenverlauf und Kosten zu erhalten“, sagt Regionssprecher Klaus Abelmann. Heißt übersetzt: Gebaut werden könnte frühestens 2017.

Radschnellwege sollen vor allem dazu dienen, den Alltagsradverkehr in Ballungsräumen zu fördern, indem den Radlern das Fortkommen leichter gemacht wird. Die Standards sind vorgeschrieben: Sie müssen vier Meter breit, durchgängig asphaltiert und beleuchtet sowie räumlich von Gehwegen getrennt sein. Radfahrer haben durchgängig Vorrang vor dem Autoverkehr. Schnelles Fahren mit bis zu Tempo 30 wäre so möglich.

In einer Machbarkeitsstudie waren drei Routen untersucht worden, die Hannover mit Garbsen, Laatzen und Lehrte verbinden könnten. „Alle sind grundsätzlich als Radschnellwege geeignet“, lautete das Ergebnis. Mittlerweile stellen sich die Dinge etwas anders dar. Die zunächst favorisierte Strecke zwischen Hannover und Garbsen tangiert ebenso Belange des Naturschutzes wie diejenige zwischen Hannover und Laatzen. Im Fokus liegt nun die gut 18 Kilometer lange Lehrte-Route, die weitgehend parallel zur Bahnstrecke verlaufen würde.

Ein eigenes Projekt hat die Stadt Hannover in Form eines Radschnellweges zwischen dem künftigen Wohngebiet Wasserstadt in Limmer und dem Königsworther Platz ins Auge gefasst. Auch hier gilt: Umsetzung etwa am Leineabstiegskanal und im Alten Dorf Limmer schwierig, Baubeginn nicht in Sicht.

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