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„Jeder Quadratmeter hilft!“

Region sucht Unterkünfte für Flüchtlinge „Jeder Quadratmeter hilft!“

Die für die nächsten Monate prognostizierten Flüchtlingszahlen stellen die Gemeinden der Region vor ernste Probleme. Laatzens Bürgermeister Jürgen Köhne hat jetzt Vermieter aufgefordert, sich bei der Stadt zu melden. „Jeder Quadratmeter hilft“, sagte Köhne.

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Quelle: Julian Stratenschulte/dpa

Hannover. Selbst die Unterbringung in Turnhallen schließt er nicht mehr komplett aus. „Das ist die Lösung D, E oder F, aber falls es gar nicht mehr anders geht, müssen wir dies ins Auge fassen.“ Das könne freilich keine Dauerlösung sein. „Wir können ja nicht sagen, dass wir in den nächsten zwei Jahren auf Sport verzichten.“

Bis Ende Januar 2016 muss Laatzen nach den neuesten Zahlen 241 weitere Flüchtlinge aufnehmen – mehr als in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres zusammen (150). „Wir müssen uns jetzt einer Herausforderung stellen, die völlig andere Ansätze als bisher erfordert“, sagt Köhne.

Auch Burgdorf sucht weiterhin nach zusätzlichen Unterbringungsmöglichkeiten. Nach der neusten Quote wird Burgdorf darüber hinaus bis zum Januar noch gut 100 weitere Plätze für Asylbewerber schaffen müssen, bestätigt Stadtrat Michael Kugel. Wohnungen würden der Stadt zwar vereinzelt angeboten, aber das werde nicht ausreichen. Deshalb lässt die Stadt zurzeit ein Gelände an der Eseringer Straße untersuchen. Dort bereiten jedoch Altlasten im Boden Probleme.

Immerhin kann die Stadt nach einem Urteil des Oberverwaltungsgerichtes (OVG) mit dem Bau einer Container-Siedlung für Flüchtlinge an der Friederikenstraße beginnen. Gegen die Baugenehmigung für die für 64 Personen vorgesehenen Container waren zwei Anwohner vor Gericht gezogen.

Johannes Dorndorf und Thomas Böger

Hier können Sie helfen

In unserem Themen-Dossier „Hannover hilft“ können Sie sich informieren, welche Hilfe in Hannover und der Region benötigt wird.

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