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Aus der Stadt Region Hannover verzeichnet Bevölkerungsrekord
Hannover Aus der Stadt Region Hannover verzeichnet Bevölkerungsrekord
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00:18 11.11.2017
Von Conrad von Meding
Abendlicher Blick über Hannover und die Region. Quelle: Michael Thomas
Hannover

Die exakte Zahl zum Stichtag lautet 1172 317, das sind etwas gut 50 000 Menschen mehr als bei Regionsgründung vor 15 Jahren. Mit Nebenwohnsitz sind es sogar 1 198 149 Millionen. Die Veränderungen allerdings sind in den verschiedenen Kommunen und vor allem in den Ortsteilen sehr unterschiedlich. Hannover verzeichnete im zweiten Quartal sogar einen leichten Bevölkerungsrückgang: um 35 auf 539 437 Menschen (mit Nebenwohnsitz: 551 761). Dass die Zahl aktuell nicht steigt, dürfte vor allem am Engpass auf dem Wohnungsmarkt liegen. Die Stadt steuert mit einem Wohnungsbauprogramm nach, jährlich entstehen künftig mehr als 1000 neue Wohnungen.

Im Umland gibt es nur eine Kommune, die Bevölkerung verloren hat: Ronnenberg (minus 92 Bewohner). Alle anderen Kommunen legten zu – zum Teil stark. Garbsen (plus 1298), Langenhagen (plus 1259), Laatzen (plus 1135) und Wunstorf (1044) verzeichneten ein vierstelliges Bevölkerungsplus. Damit hat sich die Rangfolge der Umlandkommunen geändert: Größte Stadt ist weiterhin Garbsen, gefolgt von der Flughafenstadt Langenhagen, dann aber folgt jetzt Lehrte als drittgrößte Umlandstadt und hat damit Neustadt am Rübenberge auf den vierten Platz verwiesen, gefolgt von Laatzen und Wunstorf.

Von den zuletzt drei Städten mit weniger als 15 000 Einwohnern ist nur noch Wennigsen geblieben: Gehrden hat die Hürde bereits im Jahr 2016 übersprungen, jetzt ist aktuell auch Pattensen nachgezogen.

Vom Bevölkerungswachstum profitieren im Umland vor allem die Kernstädte, während einige Ortsteil stark schrumpfen. Etwa der Garbsener Ortsteil Osterwald Unterende, der im dritten Quartal 51 Bewohner verlor. Den relativ stärksten Zuwachs gab es im Neustädter Ortsteil Averhoy. Plus 3,9 Prozent registriert die Statistik – weil in den kleinen Ortteil drei Menschen zuzogen.

13,7 Prozent haben keinen deutschen Pass

Der Anstieg bei der Bevölkerungszahlen ist geht vor allem auf eine Zunahme der ausländischen Einwohner zurück – im Umland seit 2015 um 20,9 Prozent, in der Stadt Hannover um 8,4 Prozent. Aktuell haben 13,7 Prozent keinen deutschen Pass. In Hemmingen, Pattensen und Uetze ist der Anteil ausländischer Bevölkerung im vergangenen Jahr gesunken, in allen anderen Kommunen gestiegen. Aus Syrien und Irak sind ist die Zahl der Menschen mit Hauptwohnsitz im Umland seit 2015 um 2452 gestiegen, aus Serbien oder Montenegro dagegen um 667 gesunken.

In der Vorweihnachtszeit geht es rund im GOP. Nicht nur des Wintervarietés wegen. Ab Ende November wird das Theater bis in den Januar gleich drei Shows parallel zeigen.

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