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Hannover zeichnet innovative Sportvereine aus

heimspiel Hannover zeichnet innovative Sportvereine aus

Die Region Hannover hat innovative Sportvereine ausgezeichnet. Besonders wurde das soziale Engagement gelobt, welches nur durch die vielen ehrenamtlichen Helfer möglich ist. Insgesamt wurden 10.000 Euro für Vereinsobjekte ausgelobt.

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Geehrt (v. l.): Malte Losert (SV Gehrden), Sabrina Hering (Ehrengast, Kanu-Silbermedaillengewinnerin in Rio), Petra Dobiasch (SV-Gehrden), Ulf-Birger Franz (Regionsdezernent).

Quelle: Samantha Franson

Hannover. Ohne Sport ist zu wenig los. Das gilt auch für die Region Hannover. Viele Fitness- und Freizeitangebote laufen über Sportvereine - und dabei geht nicht es nur um individuelle Erfolgserlebnisse, sondern auch um die Freude, in der Gemeinschaft aktiv zu sein. Dieses soziale Engagement der zahlreichen Vereine in Hannover und im Umland ist nur dank der vielen Menschen möglich, die dort unentgeltlich Übungsstunden geben, Vorstandarbeit leisten und in Projekten mitwirken.

„Ohne ehrenamtliches Engagement und die Bereitschaft, auch mal mehr zu machen und länger zu bleiben, wäre Sport für mich überhaupt nicht möglich“, sagte Sabrina Hering vom HKC Hannover. Auch die Kanutin, Silbermedaillengewinnerin im Vierer bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro, hat auf ihrem Weg in die Weltspitze von der Hilfe der Ehrenamtlichen profitiert und diese zu schätzen gelernt.

Hering war der ideale Ehrengast bei der Verleihung des Sportpreises der Region Hannover. Insgesamt 10 000 Euro waren für Vereinsprojekte ausgelobt worden, die unter dem Gesichtspunkt „Soziales Engagement“ laufen. Und 39 Bewerbungen für die drei Gewinnstufen zeugten nicht von einem beachtlichen Angebot in der Region, sondern machten den Juroren ihre Entscheidung auch nicht einfach.

Als Sieger durfte sich der HV Barsinghausen über 5000 Euro freuen. In der Deisterstadt kann der Nachwuchs am Sonnabendvormittag Handball spielen - unter dem Motto: „Eltern kaufen ein - Kinder treiben Sport“. Die Vereine hätten es wie alle anderen Institutionen schwer, Nachwuchs zu finden, sagte Ulf-Birger Franz, Bildungsdezernent der Region Hannover. „Die Idee des HV Barsinghausen, Kinder und Jugendliche am freien Sonnabend in die Sporthallen zu locken, verdient Nachahmung.“

Mit 3000 Euro und dem zweiten Platz wurde ein Projekt der Selbstverwaltung im Ruderverein Bismarckschule belohnt. Dort organisieren die Schüler das Training und übernehmen auch Verwaltungsaufgaben im Club. Joachim Brandt, Vorsitzender des Regionssportbundes, hob in seiner Laudatio hervor, dass die Jugendlichen auf diese Weise den verantwortungsbewussten Umgang im schulischen Umfeld lernten, ganz ohne Noten- und Erfolgsdruck.

Über 2000 Euro und den dritten Platz freute sich der SV Gehrden, der unter dem Titel „Bewegt, Sprache lernen“ Flüchtlingen ein Sportangebot unterbreitet hatte. Stadtsportbund-Vizepräsident Wolf Dietmar Kohlstedt war der Ansicht, dass der SV Gehrden mit diesem Projekt Eltern und Kindern bei der Integration helfe und den Anspruch an einen innovativen Sportverein erfülle.

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