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"Die Gedenkstätte ist ein bedeutender Lernort"

Regionspräsident Hauke Jagau "Die Gedenkstätte ist ein bedeutender Lernort"

Ein Jahr nach der Eröffnung der neugestalteten Gedenkstätte in Ahlem hat sich die Region am Sonntag bei den Beteiligten mit einer kleinen Feier bedankt. „In den zwölf Monaten hat sich Gedenkstätte schon ein ganzes Stück weiter entwickelt“, sagte Regionspräsident Hauke Jagau am Vormittag.

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1 Jahr Gedenkstätte Ahlem: Stefanie Burmeister, Leiterin der Gedenkstätte Ahlem und Hauke Jagau, Regionspräsident der Region Hannover beim Jubiläumsempfang.

Quelle: Christian Behrens

Hannover. Im vergangenen Jahr sei zur Eröffnung vieles noch nicht fertig gewesen, berichtete er vor rund 75 Gästen. Aber noch immer seien die Archive mit Material gefüllt, das noch aufgearbeitet werden müsse.

Die einstige israelitische Gartenbauschule in Ahlem war bis zur Machtergreifung der Nazis eine jüdische Bildungseinrichtung. Dann missbrauchten die Nationalsozialisten sie als Sammelstelle für Deportationen, als Gefängnis und als Hinrichtungsstätte.

Gut ein Jahr nach der Eröffnung der Ahlemer Gedenkstätte hat sich die Region am Sonntag bei den Beteiligten mit einer Feier bedankt. "Die Gedenkstätte ist zu einem bedeutenden außerschulischen Lernort geworden", lobt Regionspräsident Hauke Jagau.

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Innerhalb eines Jahres seinen rund 10.000 Besucher in die Ausstellung gekommen, darunter zahlreiche Schüler, berichtete Jagau. Jetzt meldeten sich auch immer häufiger Unternehmen, die ihre Auszubildenden nach Ahlem schicken wollten. „Die Gedenkstätte ist zu einem bedeutenden außerschulischem Lernort geworden“, sagte der Regionspräsident. Deshalb werde derzeit über die Aufstockung des Personals nachgedacht.

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