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Region fordert Nummernschild für Kitesurfer

Ärger um Wassersportler Region fordert Nummernschild für Kitesurfer

In drei Jahren hat die Region Hanniover rund 200 Verstöße von Kitesrufern auf dem Steinhuder Meer registriert. In einem Fall kam es sogar zu einem Gerichtsverfahren und zur Verurteilung eines Kitesurfers. Die Region fordert deshalb jetzt ein Nummerschild für die Wassersportler.

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Ein Kitesurfer auf dem Steinhuder Meer.

Quelle: dpa (Archiv)

Hannover. Die Region Hannover fordert eine Kennzeichnungspflicht für Surfer und Kitsurfer auf dem Steinhuder Meer. Dadurch wäre eine Feststellung und Ahndung von Verstößen möglich, ohne sich den Wassersportlern zu nähern, sagt der Umweltdezernent der Region, Axel Priebs. Das Land lehnt eine Kennzeichungspflicht bisher ab. Die Kennzeichnungspflicht müsste in der Dümmer-Steinhuder-Meer-Verordnung festgeschrieben werden. Das Papier regelt die Nutzung dieser großen Binnengewässer.

In drei Jahren hat die Region rund 200 Verstöße auf dem Steinhuder Meer registriert. In einem Fall ist es zum Gerichtsverfahren und zur Verurteilung eines Kitesurfers gekommen. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der Mann außerhalb der für Kitesurfer vorgesehenen Zone unterwegs war. In den anderen Fällen hatten die Wassersportler das von der Region verhängte Bußgeld akzeptiert.

„Manchmal nötig, Kitesurfern einen Stups zu geben“

In den vergangenen Wochen hatte es Diskussionen über die Arbeit des Naturpark-Rangers gegeben, der die Einhaltung der Vorschriften am Steinhuder Meer überwachen soll. Wassersportler sind über das Verhalten des Mannes empört. Sie werfen ihm vor, er bringe Kitesurfer in Lebensgefahr, weil er sie mit seinem Boot bedränge und anfahre. Der Ranger soll selbst gesagt haben, es sei „manchmal nötig, Kitesurfern einen Stups zu geben“.

Umweltdezernent Priebs weist die Vorwürfe der Wassersportler allerdings zurück. „Niemand wird auf dem Wasser bedrängt“, betont Priebs. Der Ranger nähere sich denjenigen, die die festgelegten Grenzen nicht respektierten. Es komme jedoch immer wieder vor, dass einzelne Wassersportler sich einer Kontaktaufnahme durch den Ranger entzögen, erläutert Priebs.

Für Kitesurfer ist im Norden des Steinhuder Meeres ein Areal von einem Quadratkilometer Größe freigegeben. Grund für die Beschränkung ist nach Angaben der Regionsverwaltung unter anderem der Naturschutz. Die FDP hat die Angelegenheit inzwischen zu einem Fall für den Landtag gemacht. Die beiden FDP-Landtagsabgeordneten Stefan Birkner aus Neustadt und Gero Hocker aus Achim wollen jetzt von der Landesregierung unter anderem wissen, auf welcher Rechtsgrundlage der Ranger die Surfer anrempelt.

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