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Region rüstet Haltestellen mit Wartedisplays aus

Fahrgastinformationen Region rüstet Haltestellen mit Wartedisplays aus

Nicht ganz billig: In der Region werden zwölf Bushaltestellen mit neuen Fahrgastinformationsanzeigen ausgestattet. Neben den Buslinien werde auch Verspätungen und Fahrziele angezeigt. Insgesamt werden 910.000 Euro in die neue Technik investiert.

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Mit diesen Anzeigetafeln – hier das Modell an der Peiner Straße – werden Fahrgäste im Busverkehr besser informiert.

Quelle: HAZ

Hannover. Die Region will zwölf weitere Bushaltestellen im öffentlichen Nahverkehr mit sogenannten dynamischen Fahrgastinformationsanzeigern ausstatten. Fahrgäste können dort ablesen, wann ein Bus tatsächlich eintrifft, wenn es Abweichungen vom regulären Fahrplan gibt. Außerdem wird über nachfolgende Linien und deren Fahrziele informiert. Auf Wunsch und per Knopfdruck an einer Sprechstelle lassen sich die Angaben auch per Ansage abrufen. „Eine umfassende Fahrgastinformation ist wichtige Voraussetzung für die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel. Die Fahrgäste wollen schnell, verlässlich und einfach über reguläre Reisemöglichkeiten oder eventuelle Abweichungen informiert werden“, sagt Ulf-Birger Franz, Verkehrsdezernent der Region. Zwar gibt es die sogenannten Echtzeitdaten auch über die Internetauskunft auf der Seite www.gvh.de oder über eine App auf dem Smartphone, aber dieses Angebot reicht nach Angaben von Regionssprecher Klaus Abelmann oft nicht aus. „Nicht jeder hat ein Smartphone, und viele nutzen die Anzeigetafeln lieber.“ Vorbild sind die Stadtbahnen, bei denen die dynamische Fahrgastinformation längst eingeführt ist.

Im vergangenen Jahr hatte die Region erstmals die Ausstattung von elf Bushaltestellen beschlossen. Die Installation ist mittlerweile abgeschlossen. In den nächsten Tagen können die modernisierten Anzeigen in Betrieb gehen. In Hannover betrifft dies die Stationen am Wissenschaftspark in Marienwerder, den Endpunkt in Wettbergen, den Emmichplatz und den Moltkeplatz. Dazu kommen Haltepunkte in Langenhagen, Garbsen, Barsinghausen, Großburgwedel, Gehrden, Lehrte und Seelze. Zum nächsten Paket zählen mit der Noltemeyerbrücke, der Alten Heide, dem Schwarzen Bären, dem Großen Hillen, der Brabeckstraße und dem Aegi sechs Bushaltestellen in der Landeshauptstadt.

Die Hochrüstung soll auch in den nächsten Jahren fortgesetzt werden und ist nicht ganz billig. Der erste Schwung schlägt mit 390 000 Euro zu Buche, der zweite mit 520 000 Euro – zusammen sind das 910 000 Euro. Immerhin steuert das Land Niedersachsen einen Großteil der Summe bei. Insgesamt verfügt das Busnetz in der Region über 3600 Haltestellen, wobei aber nur insgesamt knapp hundert für die dynamische Fahrgastinformation infrage kommen. Es handelt sich um Umsteigepunkte, wichtigstes Kriterium ist das Fahrgastaufkommen. In Hannover beispielsweise stehen Haltestellen auf der Liste, an denen täglich mindestens 500 Fahrgäste in die Busse einsteigen.

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