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Region verteilt immer mehr Bildungspakete

Ausgaben in Millionenhöhe Region verteilt immer mehr Bildungspakete

In der Region Hannover steigt die Zahl der Familien, die das sogenannte Bildungs- und Teilhabepaket nutzen. Im vergangenen Jahr hat die Region 12,3 Millionen Euro für diese Form der Unterstützung Bedürftiger ausgegeben; im Jahr zuvor waren es noch 10,4 Millionen Euro.

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Im vergangenen Jahr hat die Region 12,3 Millionen Euro für diese Form der Unterstützung ausgegeben.

Quelle: dpa

Hannover. „Die Menschen kennen nicht nur ihren Anspruch, sondern rufen ihn mittlerweile auch ab“, sagt Erwin Jordan, Sozialdezernent der Region. Nach Angaben der Behörde haben knapp 30 000 Kinder im Alter von sechs bis 17 Jahren Ansprüche auf Leistungen; für 65 Prozent von ihnen werden diese auch beantragt. Diese Quote liegt über dem Bundesschnitt.

Das Bildungs- und Teilhabepaket umfasst sieben Inhalte; dazu zählen etwa Pauschalen für den Schulbedarf, Kostenübernahme bei Ausflügen und Landheimaufenthalten, Schülerbeförderung, Kostenübernahme für Mittagessen oder Übernahme von Vereinsbeiträgen. Als es vor drei Jahren unter Regie der damaligen Sozialministerin Ursula von der Leyen aus der Taufe gehoben wurde, hatte es jede Menge Kritik gegeben. Bemängelt wurden der hohe Bürokratieaufwand und das komplizierte Antragsverfahren, das Betroffene oft überfordert. Daran hat sich laut Jordan nicht viel geändert. „Der verfassungsmäßige Anspruch von Kindern auf Leistungen wird durch das Paket nach wie vor nicht erfüllt“, sagt Jordan. Die steigenden Zahlen in der Region Hannover seien auf verstärkte Anstrengungen bei Information- und Aufklärungsarbeit durch die Behörde zurückzuführen.

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