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Aus der Stadt Region warnt vor Blaualgen in Badeseen
Hannover Aus der Stadt Region warnt vor Blaualgen in Badeseen
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00:33 09.07.2015
Quelle: dpa (Symbolbild)
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Hannover

Wegen des weiterhin warmen Wetters informiert das Gesundheitsamt der Region Hannover über die Gefahren, die bei höheren Konzentrationen von den Wassergewächsen ausgehen.

Eine konkrete Badewarnung für einzelne Gewässer gibt es aber noch nicht. „Da das Verschlucken des Wassers bei Blaualgenbefall zu Übelkeit, Erbrechen oder Atemnot führen kann, möchten wir die Bürger frühzeitig informieren“, sagt Mustafa Yilmaz, Leiter des Regionsfachbereichs Gesundheit. Entsprechende Hinweisschilder sind an den Badestellen angebracht.

„Vor allem Kinder sollten nicht in Bereichen mit vermehrtem Blaualgenaufkommen baden und dort vom Plantschen im Uferbereich absehen“, sagt Constanze Redlich, Leiterin des Teams Allgemeiner Infektionsschutz und Umweltmedizin. „Auch der Kontakt mit der Haut kann zu Reizungen führen.“ Da sich außerhalb der Badestellen ebenfalls Blaualgen im Uferbereich konzentrieren können, weist die Region Hundebesitzer vorsorglich darauf hin, dass auch Hunde im Falle von Blaualgenaufkommen nicht baden und kein Wasser schlucken sollten. Vor zwei Jahren waren am Steinhuder Meer zwei Hunde gestorben, nachdem sie Wasser mit einer hohen Konzentration an Blaualgen getrunken hatten.

In nährstoffreichen Gewässern wie dem Steinhuder Meer kann es bei dauerhaft warmem Wetter zu mitunter starkem Wachstum von Algen und Blaualgen kommen. Manche Arten der Blaualgen scheiden gesundheitsschädigende Stoffwechselprodukte aus, die zu Allergien oder Gesundheitsstörungen führen können. Kennzeichen für eine starke Blaualgenentwicklung sind eine bläulich-grünliche Trübung des Wassers, eine Sichttiefe von weniger als einem Meter und Schlierenbildung oder Algenfundstellen am Ufer. An welchen Uferbereichen sich Blaualgen konzentrieren, hängt im Wesentlichen von der Windrichtung ab. Das Aufkommen kann sich daher innerhalb kurzer Zeit ändern. lok

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