Danach waren von Eltern etliche weitere Sicherheitsmängel kritisiert worden. Seitdem hat die Regionsverwaltung verschiedene Vorschriften für die beauftragten Busunternehmen verschärft. Das Personal muss einen Verhaltenskodex befolgen, und Kinder können nach der Schule auch zum Hort statt nach Hause gebracht werden. Bei Vertragsverletzungen drohen Strafen.
Die Region will jetzt noch einen Schritt weiter gehen. Für die Ausschreibung von Schulbusfahrten zum Schuljahr 2011/2012 sollen die Busfirmen zum ersten Mal ein Zertifikat vorlegen, mit dem sie nachweisen, dass sie die Qualität ihrer Arbeitsschritte systematisch von Fachleuten überprüfen lassen. Bisher schwanken die Leistungen offenbar immer wieder, was auf mangelnde Organisation innerhalb der Firmen hindeutet. Firmen ohne nachgewiesene Zertifizierung könnten sich aber auch weiterhin bewerben. Die Region plant, das Qualitätssiegel neben anderen Kriterien bei der Vergabe zu berücksichtigen.
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