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Region will Service in S-Bahnen verbessern

Ausschreibung für S-Bahn-Netz Region will Service in S-Bahnen verbessern

Der Wettbewerb um die künftige Betreiber-Konzession für das S-Bahn-Netz ist angelaufen. Die Region Hannover will im Zuge der Neuvergabe den Service verbessern. So ist unter anderem geplant, dass künftig in jedem Zug Begleitpersonal mitfährt.

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Eine S-Bahn durchfährt den Bahnhof Misburg.

Quelle: Frank Radel

Hannover. Wird die hannoversche S-Bahn von Dezember 2021 an weiterhin von der DB Regio betrieben oder kommt ein Konkurrent zum Zug? Diese Frage soll bis September beantwortet sein. Die Region und die Nahverkehrsgesellschaft des Landes (LNVG) haben die Ausschreibung begonnen und potenziellen Bewerbern eine Frist bis zum Juni gesetzt, ihre Angebote einzureichen. Das S-Bahn-Netz, dass zur Expo in Betrieb ging, wird damit zum zweiten Mal ausgeschrieben. Beim ersten Mal hatte sich die Regionaltochter der Deutschen Bahn durchgesetzt, die aber in anderen Regionen auch schon Strecken verloren hat.

An die erste Ausschreibung vor sieben Jahren hatten sich vor allem Erwartungen geknüpft, die millionenschweren Betriebskostenzuschüsse aus Steuergeldern an die Unternehmen zu drücken. Das hat damals auch geklappt, ist aber jetzt nach Einschätzung der Region nur noch in geringem Umfang wiederholbar. Dieses Mal stehen eher Bedingungen im Fokus, die den Service verbessern sollen.

Entscheidende Neuerung ist, dass von 2021 an in jedem Zug Begleitpersonal mitfährt. Bisher ist das nur in 66 Prozent aller Fahrten der Fall. Dabei wird die bisherige Trennung von Kontrolleuren und Sicherheitspersonal aufgehoben. „Die Mitarbeiter sollen künftig sowohl kontrollieren, informieren, Fahrgästen Hilfe bei Ein- und Ausstieg leisten, das subjektive Sicherheitsgefühl der Reisenden verbessern und in kritischen Situationen deeskalierend wirken“, sagt Katja Striefler von der Region Hannover. Dafür werde das Personal entsprechend geschult. Zu den weiteren Auflagen der Ausschreibung zählen nach Angaben der Region die Verpflichtung, das vorhandene Personal zu übernehmen sowie die Gehaltstarife einzuhalten. Außerdem muss ein Anbieter berücksichtigen, dass innerhalb der zwölfeinhalb Jahre, für die die Konzession läuft, Fahrplanänderungen anstehen. Die Region schätzt, dass 2023 der künftige Umsteigebahnhof in Waldhausen fertig ist und später auch derjenige am Braunschweiger Platz.

Der lange Vorlauf der Ausschreibung erklärt sich unter anderem damit, dass Bewerber ohne eigene Fahrzeuge im Erfolgsfall Zeit brauchen, diese zu bauen oder zu kaufen. Beim letzten Wettbewerb hatte es mit DB Region und Metronom überhaupt nur zwei Bieter gegeben. Ob das dieses Mal wieder so sein wird, steht dahin. „Wir schauen uns alles an, was im Nahverkehr angeboten wird und entscheiden dann in aller Stille“, sagt Metronom-Sprecher Björn Pamperin.

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