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Regions-CDU kritisiert D-Linie

Umstrittenes Bahnprojekt Regions-CDU kritisiert D-Linie

Die Regions-CDU übt harsche Kritik an der nach ihrer Ansicht „gescheiterten“ Verkehrspolitik von SPD und Grünen, da die Kosten für die Stadtbahnlinie D weiter ansteigen. Die Christdemokraten befürchten, dass sich damit die geplanten Stadtbahnverlängerungen nach Hemmingen und Garbsen verzögern.

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Die Regions-CDU nennt das D-Linien-Projekt eine "Bankrotterklärung".

Quelle: Florian Petrow/Archiv

Hannover. Der erste Bauabschnitt des umstrittenen Stadtbahnprojekts für die Linien 10 und 17 wird etwa 40 Prozent teurer als veranschlagt. „Wenn bereits auf den ersten Kilometern der D-Linie diese enormen Kostensteigerungen auftreten, dann fehlt spätestens ab Linden das Geld für den Rest der Strecke“, sagt der CDU-Verkehrsexperte Eberhard Wicke. Aus Sicht der CDU-Regionsfraktion ist das eine Bankrotterklärung auf Raten.

Wicke befürchtet, dass nun die Stadtbahnverlängerungen nach Hemmingen und Garbsen in weite Ferne rücken, da die Kassen für Infrastrukturmaßnahmen schlichtweg leer sind. „Die D-Linie wurde schöngerechnet, dies rächt sich nun, und andere gucken in die Röhre“, sagt er.

Wicke zeigt sich entsetzt, dass das Land vor Baubeginn die Wirtschaftlichkeit nicht geprüft hat. „Nun werden weitere Millionen aus der Hand von Steuerzahlern in der Baugrube versenkt“, betont er. Wie berichtet, hatte Wirtschaftsminister Olaf Lies in seiner Antwort auf eine FDP-Anfrage im Landtag den Anstieg der Baukosten für den ersten Bauabschnitt zwischen Hauptbahnhof und Herschelstraße von 3,8 auf 5,3 Millionen Euro (39,5 Prozent) bestätigt.

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