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Aus der Stadt Regions-CDU kritisiert D-Linie
Hannover Aus der Stadt Regions-CDU kritisiert D-Linie
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00:15 14.05.2016
Von Mathias Klein
Die Regions-CDU nennt das D-Linien-Projekt eine "Bankrotterklärung". Quelle: Florian Petrow/Archiv
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Hannover

Der erste Bauabschnitt des umstrittenen Stadtbahnprojekts für die Linien 10 und 17 wird etwa 40 Prozent teurer als veranschlagt. „Wenn bereits auf den ersten Kilometern der D-Linie diese enormen Kostensteigerungen auftreten, dann fehlt spätestens ab Linden das Geld für den Rest der Strecke“, sagt der CDU-Verkehrsexperte Eberhard Wicke. Aus Sicht der CDU-Regionsfraktion ist das eine Bankrotterklärung auf Raten.

Wicke befürchtet, dass nun die Stadtbahnverlängerungen nach Hemmingen und Garbsen in weite Ferne rücken, da die Kassen für Infrastrukturmaßnahmen schlichtweg leer sind. „Die D-Linie wurde schöngerechnet, dies rächt sich nun, und andere gucken in die Röhre“, sagt er.

Wicke zeigt sich entsetzt, dass das Land vor Baubeginn die Wirtschaftlichkeit nicht geprüft hat. „Nun werden weitere Millionen aus der Hand von Steuerzahlern in der Baugrube versenkt“, betont er. Wie berichtet, hatte Wirtschaftsminister Olaf Lies in seiner Antwort auf eine FDP-Anfrage im Landtag den Anstieg der Baukosten für den ersten Bauabschnitt zwischen Hauptbahnhof und Herschelstraße von 3,8 auf 5,3 Millionen Euro (39,5 Prozent) bestätigt.

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