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Aus der Stadt Regionsabgeordneter spricht bei Hagida-Demo
Hannover Aus der Stadt Regionsabgeordneter spricht bei Hagida-Demo
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09:20 22.01.2015
Von Tobias Morchner
Friedemann Grabs, der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der rechtskonservativen Gruppierung Die Hannoveraner in der Region, wird bei der Hagida-Demo erwartet. Quelle: Montage HAZ
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Hannover

Wie die Verantwortlichen der Hagida-Demo auf in einem Rundschreiben mitteilen, wird als Redner unter anderem Friedemann Grabs, der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der rechtskonservativen Gruppierung Die Hannoveraner in der Region, erwartet. Als zweite Rednerin steht nach Angaben von Hagida die stellvertretende Landesvorsitzende der rechtspopulistischen Partei AfD, Anette Schultner, auf dem Podium.

Die politische Herkunft der beiden Gastredner verschweigen die Hagida-Organisatoren allerdings bei der Ankündigung bewusst. Grabs wird als „pensionierter Kriminalbeamter“ und parteiloser Stadtrat“ angekündigt. „Das stimmt ja auch, schließlich bin ich Mitglied einer Wählergemeinschaft und nicht einer Partei“, sagt Grabs gegenüber der HAZ.

Islamfeindliche Äußerungen

Zu seinen Beweggründen, sich der Hagida-Bewegung anzuschließen, will er sich nicht äußern. Grabs ist in der Vergangenheit bereits durch seine islamfeindlichen Äußerungen auch in der Regionsversammlung aufgefallen. Vor seinem Eintritt bei dem Zusammenschluss Die Hannoveraner war er im stellvertretender Landesvorstand der Partei Bibeltreuer Christen in Niedersachsen. In dem Aufruf heißt es, Teilnehmer sollten Fahnen und Transparente zuhause lassen: „Nur unsere schwarz-rot-goldene, deutsche Nationalflagge ist erwünscht.“

Unterdessen wächst die Zahl der Gegendemonstranten weiter an. Auch immer mehr Unternehmen beteiligen sich an der Aktion „Hannover sagt: Licht aus für Rassisten“. So wird am Montag unter anderem die Sparkasse ab 17.30 Uhr ihre Außenbeleuchtung abschalten. „Auch der Sparkassen-Schriftzug wird nicht leuchten“, sagt Sprecher Stefan Becker. Auch die Nord/LB wird im Dunkeln bleiben. „Es gab diesen Wunsch aus der Belegschaft und auch seitens der Geschäftsführung“, sagt eine Sprecherin. Das Theater am Aegi und die Oper wollen ihre Beleuchtung auch abschalten. Die Demonstration der Hagida-Bewegung soll am Opernplatz enden.

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