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Aus der Stadt Region plant Anbauten am "Campus"
Hannover Aus der Stadt Region plant Anbauten am "Campus"
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00:22 20.01.2016
Von Bernd Haase
350 Beschäftigte der Region könnten zusätzlich in den Hauptsitz an der Hildesheimer Straße umziehen.  Quelle: Archiv
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Hannover

Nach der Stadt Hannover braucht nun auch die Region weitere Bürokapazitäten für ihre Mitarbeiter. Während die Stadt am Schützenplatz ein weiteres Rathaus errichten will, plant die Region Erweiterungen am zentralen Standort an der Hildesheimer Straße, der neuerdings Campus genannt wird. Für zusätzliche Gebäude kämen vorrangig der große und der kleine Parkplatz an der Maschstraße sowie derjenige an der Akazienstraße infrage. Für die konkrete Campus-Erweiterung arbeitet die Behörde derzeit an einem Masterplan, der bis ins Jahr 2025 reicht. Kostenschätzungen gibt es noch nicht.

Im Jahr 2007 war nach längerem politischen Hickhack das neue Regionshaus mit 300 Büros sowie Sitzungs- und zentralen Versammlungsräumen eröffnet worden. Es kostete rund 11 Millionen Euro. Diese Kapazitäten reichen nicht mehr aus. Erstens rechnet die Behörde vor allem im Sozialbereich mit weiter steigenden Mitarbeiterzahlen, zweitens will sie angemietete Immobilien verlassen. „Die Option Miete rechnet sich aus wirtschaftlichen Gründen nicht“, heißt es zur Begründung.

Aktuell beschäftigt die Region 2635 Mitarbeiter, allein in diesem Jahr sollen 50 hinzukommen. Aus insgesamt 52 Standorten in Hannover und im Umland könnten weitere 350 Beschäftigte an den Hauptsitz umziehen. Umfangreiche Büroflächen hat die Behörde in Hannover unter anderem an der Podbielskistraße, der Baringstraße und der Peiner Straße gemietet.

Die Leitidee hinter dem Masterplan besagt, dass eigene wertvolle Grundstücksreserven in Innenstadtlage besser ausgenutzt werden - neben den Parkplätzen könnte das theoretisch auch die Innenhöfe zwischen den Regionsgebäuden betreffen. Auch ist nicht ausgeschlossen, dass bestehende Gebäude aufgestockt werden. Außerdem erwartet man sich mehr Effizienz, wenn die Mitarbeiter nicht mehr so verstreut untergebracht sind. Zudem verbrauchen viele der Altimmobilien zu viel Energie, was sich durch Um- und Anbauten ebenfalls beheben ließe.

Dasselbe Problem gibt es in der vorhandenen Kantine, genannt Casino, im obersten Stock des Altgebäudes an der Maschstraße. Dessen Bausubstanz ist marode, von seinen Kapazitäten her ist es zu klein. Deshalb gibt es dafür schon konkrete Planungen. Die Region will ebenerdig an den Altbau ein neues Casino mit Außenterrasse bauen, das dann auch öffentlich zugänglich wird und rund 2,4 Millionen Euro kosten soll. Der Baubeginn ist für den Beginn des kommenden Jahres anvisiert, die Fertigstellung dann im Winter.

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