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100 Millionen Euro für Flüchtlinge genehmigt

Regionsversammlung stimmt zu 100 Millionen Euro für Flüchtlinge genehmigt

Die Region stellt 100 Millionen Euro für die Unterbringung von Flüchtlingen zur Verfügung. Das hat die Regionsversammlung am Dienstag in einer Sondersitzung bei zwei Gegenstimmen beschlossen. Mit dem Geld sollen Unterkünfte in den einzelnen Kommunen errichtet werden.

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Die Regionsversammlung entscheidet.

Quelle: HAZ

Hannover. Regionspräsident Hauke Jagau machte in der Regionsversammlung den Ernst der Lage deutlich. "Die Zahl der Flüchtlinge reißt nicht ab", sagte er. Allein am Dienstag seien am Messebahnhof 278 Menschen angekommen, darunter 132 Kinder, und mit Bussen auf die norddeutschen Bundesländer verteilt worden. "Der Druck in den Kommunen steigt täglich", betonte er. Vielerorts müssten derzeit Turnhallen genutzt werden, dass solle aber möglichst vermieden werden. Der Zustrom von Flüchtlingen habe auch direkte Auswirkungen auf die Regionsverwaltung: "Wir werden neue Prioritäten setzen und uns umorganisieren."

Ablehnung der Pläne der Verwaltung kam nur von der Fraktion der "Hannoveraner". Alle anderen Redner machten sich für die Pläne der Verwaltung stark. Das lag aber auch daran, dass in den Beschlüssen ausdrücklich ausgeschlossen wurde, dass von der Finanzierung der Flüchtlingsbauten keine Neubauten und Sanierungen im Schulbereich und auch keine Neubauten und Sanierungen von Straßen betroffen sind.

Die Region macht den Kommunen das Angebot auf baureifen Grundstücken sofort Unterkünfte zu errichten. Die Gebäude sollen in Holzbauweise entstehen. Konkrete Pläne gibt es bereits für zwei Grundstücke in Barsinghausen und Burgdorf. Vor Ort sind die beiden Projekte allerdings stark umstritten.

Von Mathias Klein

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