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Reiseblogger treffen sich auf dem Maschseefest

Hannover endecken Reiseblogger treffen sich auf dem Maschseefest

Das Wetter meinte es gut mit den rund 40 Reisebloggern, die am Sonnabend aus ganz Deutschland nach Hannover gekommen sind, um die Stadt zu erkunden und Eindrücke und Fotos für ihre Blogs zu sammeln. Die Tour durch Hannover endete bei Sonnenschein und einem Cocktail auf dem Maschseefest.

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Reiseblogger treffen sich auf dem Maschseefest und posten ihre Eindrücke unter #rbhannover auf Instagram.

Quelle: Tonn/Collage (Instagram)

Hannover. Wie sie das Maschseefest findet, kann Anja Beckmann aus Köln noch nicht wirklich sagen. Sie hat gerade ihren ersten Cocktail getrunken und lässt den Blick vom Maschsee Pavillon aus über den See schweifen: "Es sieht alles sehr entspannt aus. Hier ein Getränk mit Sicht auf den See ist aber auf jeden Fall ein Traum." Den ganzen Tag ist Beckmann zusammen mit knapp 40 Bloggern durch Hannover gezogen, durch die Innenstadt, vorbei am Neuen Rathaus, durch Linden. Die letzte Station ist das Maschseefest. Auf ihrem Blog "Travel on Toast" schreibt die Kölnerin über ihre zahlreichen Reisen durch die Welt. Im nächsten Eintrag wird es um Hannover gehen.

Seit knapp vier Jahren organisiert Beckmann jährlich das deutsche Reiseblogger-Treffen: 30 bis 40 passionierte Schreiber und Hobbyfotografen kommen für ein Wochenende in einer deutschen Stadt zusammen und berichten über ihre Erlebnisse. "An Hannover hat mich am meisten Linden begeistert", sagt Beckmann, die schon jetzt am frühen Abend in zahlreichen Bildern auf Instagram ihren Tag dokumentiert hat.

Der erste Sonnabend des Maschseefests lockt viele Besucher, darunter auch rund 40 Reiseblogger - so schön war es am 5. August.

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Unter dem Hashtag #rbhannover sammeln sich am Sonnabend auch einige Fotos von den Ständen am Nordufer und von bunten Cocktails vor der Kulisse des Maschsees. Für Hannovers Marketingchef Hans Nolte sind die Blogger auf dem Fest ein Gewinn: "Sie berichten lebensnah und authentisch", sagte er. Die überwiegend jungen Menschen würden vieles sehen, was den Hannoveranern schon gar nicht mehr auffallen würde. Und dass sie auch über das Maschseefest schlendern, kommt seiner Absicht, aus der fröhlichen Seesause auch ein "touristisches Ereignis" zu machen, durchaus zugute.

Reiseblogger erkunden das Maschseefest.

Reiseblogger erkunden das Maschseefest.

Quelle: Dillenberg

Denn nach einem ersten eher durchwachsenen Wochenende hofft Nolte auf noch steigende Besucherzahlen. Die Konzerte und das Abendprogramm könnten durchaus noch Gäste vertragen. Eine Bilanz ziehe er aber erst nach den kompletten 19 Tagen, sagt er.

Die 51-jährige Anneli Tuttas aus Berlin hatte von Hannover immer den Eindruck, "hier sei nichts los". Nach einer Tour durch die Stadt hat sich ihre Meinung allerdings geändert: "Hier gibt es so viele schöne Ecken. Ich komme auf jeden Fall noch einmal her", sagt sie. Ihr gefielen die Altbauten in Linden und dass die Leute so gelassen seien, sagt sie. Und obwohl die Füße der Bloggerin, die normalerweise für "Annalisas Hotelworld" Hotels bewertet, müde sind, wird sie sich auch noch auf einen Rundgang über das Maschseefest begeben. "Hier ist ja mächtig was los, das hätte ich gar nicht erwartet."

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