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Remondis kämpft mit Schwierigkeiten in der Region

Privater Müllentsorger Remondis kämpft mit Schwierigkeiten in der Region

Das private Abfallentsorgungsunternehmen Remondis kämpft beim Abholen der gelben Säcke für Wertstoffe offenbar noch mit erheblichen Schwierigkeiten. Wie HAZ-Leser aus Barsinghäuser Ortsteilen berichten, waren die Mitarbeiter beispielsweise am Sonnabend bis zum späten Abend mit dem Einsammeln der Säcke beschäftigt.

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Insider schätzen, dass der kommunale Abfallwirtschaftsbetrieb jetzt auch den Auftrag für die Abfuhr der gelben Säcke in der Landeshauptstadt verlieren wird. 

Quelle: dpa

Hannover. Die Firma musste zum Auftakt ihres Auftrages in Hannovers Umland schon gleich einen durch den Neujahrstag ausgefallenen Sammeltermin nachholen.

Remondis-Sprecher Michael Schneider entschuldigte sich am Montag für die Probleme. Es handele sich um „Anfangsschwierigkeiten“, sagte er, da könne so etwas schon einmal passieren. Außerdem gebe es gerade zum Jahreswechsel erfahrungsgemäß ein höheres Abfallaufkommen, erläuterte Schneider. „Wir sind bemüht, das schnellstmöglichst abzustellen“, sagte er. Ziel sei es, dass die Abfuhr schon kurzfristig reibungslos laufe. „Das wird uns auch gelingen“, betonte er. Nachbesserungsbedarf gibt es auch auf der Internetseite von Remondis. Wer dort am Montag nach den Abfuhrterminen für das Umland gesucht hat, bekam nur eine Fehlermeldung.

Wie berichtet, hatte das kommunale Abfallentsorgungsunternehmen Aha den Auftrag für die Entsorgung der gelben Säcke im Umland an Remondis verloren. Das hatte das für die gelben Säcke zuständige Duale System Deutschland entschieden. Aha hatte die Auftragsvergabe seinerzeit massiv kritisiert. Obwohl der Abfallwirtschaftsbetrieb in dem Ausschreibungsverfahren das günstigste Angebot abgegeben hatte, war diese Ausschreibung aufgehoben und durch eine neue Ausschreibung ersetzt worden. In dieser hatte Remondis dann offenbar das Aha-Angebot unterboten. Bei Aha wird vermutet, dass Remondis das Angebot des Konkurrenten kannte und deshalb einen niedrigeren Preis geboten hat.

Insider schätzen, dass der kommunale Abfallwirtschaftsbetrieb jetzt auch den Auftrag für die Abfuhr der gelben Säcke in der Landeshauptstadt verlieren wird. Der Vertrag für Hannover gilt noch bis zum 31. Dezember 2016.

Seit dem 1. Januar werden auch in Langenhagen, Seelze, Gehrden, Ronnenberg, Hemmingen, Pattensen und Laatzen, nicht nur Restabfallsäcke abgeholt, sondern auch Restmülltonnen geleert. In Ronnenberg kamen die Müllwerker bereits am vergangenen Sonnabend, andere müssen – durch die Umstellung auf 14-tägliche Leerung – noch einige Tage bis zum ersten Abholtermin warten. Der bisherige Abholtag bleibt gleich, in einem Teil der Orte entsorgt Aha den Restabfall jetzt in den geraden, im anderen in den ungeraden Wochen.

Einige Neubesitzer von Tonnen haben in diesen Tagen noch ihre letzten Restabfällsäcke gefüllt und wollen sie zur nächsten Mülltour an den Straßenrand stellen, wie Leser berichten. Eigentlich ist die Gültigkeit der Säcke für das Jahr 2015 abgelaufen. Aus Kulanzgründen nehmen die Müllwerker aber die alten Säcke noch bis zum 15. Januar mit.

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