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Reparatur der Leinemauer verteuert sich

Archäologische Grabungen Reparatur der Leinemauer verteuert sich

Die Reparatur der historischen Leinemauer nahe der Schlossbrücke kostet die Stadt Hannover mehr Geld als ursprünglich geplant. Um 550.000 Euro erhöhen sich die Kosten für die umfangreiche Sanierung der Mauer.

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Schicht für Schicht graben sich die Archäologen durch das Erdreich an der Leinemauer.

Quelle: Michael Thomas

Hannover. „Das hat vor allem damit zu tun, dass die archäologischen Grabungen tiefer gingen und länger dauerten“, sagt die Leiterin des Grünflächenamts, Karin van Schwartzenberg. Die Mehrkosten könne die Stadt aber auffangen und durch „Verschiebungen“ im Haushalt finanzieren. Verschiedene Restposten führt die Stadt zusammen, um die Kostenlücke bei der Leinemauer zu schließen. Insgesamt 2,62 Millionen Euro verschlingt die Erneuerung der historischen Leinemauer jetzt.

Die großen Steinquader mussten repariert werden, weil sich die Mauer bedenklich Richtung Wasser neigte. Einige Brocken hatten sich bereits gelöst, für Paddler war die Durchfahrt zeitweise gesperrt. Da Historiker davon ausgingen, dass im Erdreich der ehemaligen Leineinsel Relikte aus Hannovers Stadtgeschichte schlummern, sollten zunächst die Archäologen die Schaufel in die Hand nehmen. Tatsächlich förderten sie etliche Alltagsgegenstände aus dem Mittelalter zutage. Ende des Jahres soll das Ufer wiederhergestellt sein.

Ob historische Bierpulle, mittelalterlicher Wasserhahn oder dekorative Haifischzähne - Archäologen stoßen bei ihren Grabungen an der Leinemauer auf immer neue und zum Teil kuriose Funde.

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