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Aus der Stadt Rettungskräfte trainieren in Hannover für den Ernstfall
Hannover Aus der Stadt Rettungskräfte trainieren in Hannover für den Ernstfall
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22:12 26.06.2011
Von Sonja Fröhlich
Nur eine Übung: Retter versorgen die Verletzten an der demolierten Bahn. Quelle: Tim Schaarschmidt
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Hannover

Ziel der Übung sei die „schnellstmögliche individualmedizinische Versorgung“ aller Patienten gewesen, sagt Feuerwehrsprecher Michael Hintz. Offenbar lief alles gut.

Dafür wurde an der Einsatzstelle ein Behandlungsplatz eingerichtet, wo die Verletzungen gesichtet und nach ihrem Schweregrad eingeteilt werden, um die weitere Behandlung festzulegen. Insgesamt waren 40 Fahrzeuge und mehr als 170 Helfer von Feuerwehr und Rettungsdienst vor Ort. Darunter waren auch Teilnehmer eines Kurses für Leitende Notärzte der DRK-Rettungsschule aus Goslar.

Nach knapp zwei Stunden waren alle Patienten versorgt und in Kliniken transportiert worden. „Die Zusammenarbeit der an dieser Übung beteiligten Institutionen hat gut funktioniert, das Übungsziel wurde erreicht“, bilanzierte Hintz. Der Leiter der Stabsstelle für Interdisziplinäre Notfall- und Katastrophenmedizin der MHH, Prof. Hans Anton Adams, sieht als Ergebnis auch „Prozesse, die weiter optimiert und angepasst werden“.

Die Feuerwehr Hannover führt regelmäßig Großübungen durch. Es wurden schon Flugzeugunglücke und Terroranschläge – etwa vor der Fußball-WM 2006 in der AWD-Arena – simuliert. Nicht nur aufwendig geschminkte Verletzungsdarsteller boten ein realistisches Bild. Die Üstra hatte den Rettern auch eine demolierte Stadtbahn zur Verfügung gestellt – diese war im September 2010 mit einem Lastwagen zusammengestoßen.

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Sonja Fröhlich 26.06.2011
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