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Aus der Stadt Der See am See wird abgepumpt
Hannover Aus der Stadt Der See am See wird abgepumpt
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00:20 25.07.2015
Von Andreas Schinkel
Am Ostufer in Höhe der Waldorfschule bekommen Läufer nasse Füße.Foto: Surrey
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Hannover

Beim Bummel über den matschigen Untergrund kommt dann kaum Vergnügen auf - eine denkbar schlechte Visitenkarte Hannovers, mit der es sich bei Niedersachsens größtem Volksfest den bis zu zwei Millionen Besuchern präsentiert.

Die Veranstalter des Maschseefestes haben jetzt zu drastischen Maßnahmen gegriffen. „Am Nordufer nahe dem Courtyard-Hotel mussten wir Pumpen installieren, um das Wasser zu entfernen“, sagt Festveranstalter Hans Nolte, Chef der Hannover Marketing und Tourismus Gesellschaft. Verschärfend komme nun hinzu, dass beim Aufbau der Stände und Buden schwere Lastwagen Material zu den Budenstandorten bringen und den durchweichten Boden zusätzlich zerfurchen. „Im vergangenen Jahr mussten wir nach dem Fest Teile der Wege ausbessern“, sagt Nolte.

Die Stadt Hannover verspricht nun, nach dem Maschseefest endlich mit der Sanierung der Spazierwege zu beginnen. Die sogenannte wassergebundene Decke soll dann auf der gesamten Strecke des Rudolf-von-Bennigsen-Ufers bis zu einer Tiefe von acht bis zehn Zentimetern ausgetauscht werden. „Im Untergrund wird dabei die Schottertragschicht verbessert“, sagt Stadtsprecher Dennis Dix auf Nachfrage der HAZ. Als Deckschicht werde man das gleiche Material verwenden, mit dem auch die Wege im Maschpark planiert wurden. Die Kosten liegen bei rund 150 000 Euro. Bisher habe man die umfassende Wegesanierung nicht in Angriff genommen - wegen der vielen Feste.

Das lässt die Ratspolitik nicht gelten. „Ich habe schon vor zehn Jahren auf das Problem hingewiesen“, sagt CDU-Ratsherr Dieter Küßner. Einen Ratsbeschluss für die Sanierung gibt es seit zwei Jahren. „Geschehen ist bisher wenig, und das ist ärgerlich“, sagen Küßner und SPD-Baupolitiker Ewald Nagel fast gleichlautend.

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