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Aus der Stadt Rita Rzyski wird Bildungsdezernentin
Hannover Aus der Stadt Rita Rzyski wird Bildungsdezernentin
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00:17 28.07.2015
Rita Rzyski tritt die Nachfolge von Drevermann an. Quelle: Archiv
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Hannover

Drevermanns Dezernat wird neu geordnet. Die parteilose Rzyski hatte sich in einer bundesweiten Ausschreibung gegen 77 Bewerber durchgesetzt. „Sie bringt allerbeste Voraussetzungen für die Leitung unseres künftigen integrierten Dezernates mit“, sagt Oberbürgermeister (OB) Stefan Schostok (SPD). Nach der Sommerpause stellt sich Rzyski den Fraktionen im hannoverschen Rat vor. Der Rat stimmt am 8. Oktober über den Vorschlag des OB ab, eine Ablehnung wäre überraschend.

Die Osnabrückerin wird in Hannover über einen großen Einflussbereich verfügen. Ihr Dezernat umfasst den gesamten Schul- und Kita-Bereich, zuständig ist sie auch für die Jugend- und Familienhilfe sowie für die Erwachsenenbildung. Das neue Bildungsdezernat setzt sich aus Teilen des Schul- und Kulturdezernats sowie des Sozialdezernats zusammen. Um die Kulturverwaltung wird sich künftig Personaldezernent Harald Härke kümmern. Schostok hatte für seine Umorganisation zunächst heftige Kritik aus den eigenen Reihen einstecken müssen, danach stimmte die SPD-Fraktion geschlossen für seine Pläne.

„Um nach Hannover zu wechseln, muss man nicht lange nach Gründen suchen“, sagt Rzyski im Gespräch mit der HAZ. Schließlich liege ein großer Reiz darin, in der Landeshauptstadt zu arbeiten. „Meine Kernkompetenzen liegen im Jugend- und Bildungsbereich, als Dezernentin für Bildung, Jugend und Familie kann ich in Hannover Schwerpunkte setzen“, sagt sie. Die Sehenswürdigkeiten Hannovers kenne sie bereits sehr gut, dennoch müsse sie noch ein Gefühl für die Stadt und ihre Quartiere bekommen.

Rzyski stammt aus Duisburg, dort ließ sie sich zur Erzieherin ausbilden und baute eine integrative Kita auf. Parallel studierte sie Sozialwissenschaften und arbeitete ab 2000 als Kulturreferentin der Stadt, später wechselte sie ins Bildungsdezernat. 2008 zog sie um nach Osnabrück, wo sie seither als Stadträtin für Familie, Bildung, Soziales, Gesundheit, Sport und Kultur zuständig ist. Rzyski hat bereits für kurze Zeit Erfahrungen als Verwaltungschefin gesammelt.

Nach dem Wechsel des ehemaligen Osnabrücker OB Boris Pistorius (SPD) ins niedersächsische Innenministerium leitete Rzyski für rund neun Monate die Stadtverwaltung. Sie gilt nach Informationen der HAZ als durchsetzungsstark und engagiert. „Manchmal muss man sie in Diskussionsrunden ein wenig bremsen“, sagt eine Kennerin des Osnabrücker Rathauses. Die Stadträtin gehört zwar formell keiner Partei an, steht aber dem Vernehmen nach der SPD nahe. Sie lebt mit einem Partner zusammen, der SPD-Bürgermeister in einer Umlandkommune Osnabrücks ist.

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