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Rollstuhl-Sturz: Regiobus muss nicht zahlen

Sturz an der Rampe Rollstuhl-Sturz: Regiobus muss nicht zahlen

Das Gericht hat die Klage der 51-jährigen Rollstuhlfahrerin abgewiesen. Sie war im Sommer 2014 beim Herunterrollen von der Metallrampe eines Linienbusses gestürzt. Daraufhin forderte die Frau Schmerzensgeld sowie Schadensersatz für die Reparatur ihres Gefährts.

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Quelle: dpa (Symbolbild)

Hannover. Die 51-jährige Rollstuhlfahrerin, die im Sommer 2014 beim Herunterrollen von der Metallrampe eines Linienbusses stürzte, bekommt weder 250 Euro Schmerzensgeld noch 400 Euro Schadensersatz für die Reparatur ihres Gefährts. Amtsrichter Matthias Löffler urteilte am Montag, dass die nach einem Schlaganfall unter erheblichen Sprachstörungen leidende Frau den von ihr beschriebenen Unfallhergang nicht beweisen könne. Beklagt war die Firma Regiobus, die die Linie 700 von Hannover nach Wunstorf betreibt. Deren Anwalt hatte in einer ersten Verhandlung nach Ansicht des Richters „überzeugend“ dargelegt, dass sich der Vorfall an der Haltestelle Leinaustraße in Linden-Nord nicht zum von der Klägerin behaupteten Zeitpunkt abgespielt haben kann.

Nach ihren eigenen Angaben hatte die Rollstuhlfahrerin den Bus der Linie 700 am 18. Juli gegen 14 Uhr verlassen. Sie habe den Fahrer, der die Rampe manuell ausklappte, darauf hingewiesen, dass diese zu steil sei. Doch der Mann habe darauf nicht reagiert. Tatsächlich blieb die Laatzenerin beim Herunterrollen mit einer Fußraste am Boden hängen und verletzte sich beim Kippen des Elektrorollstuhls am Unterschenkel.

Dieser Vorgang müsse den Linienbus für mehrere Minuten aufgehalten haben, so das Gericht. Regiobus konnte allerdings nachweisen, dass die beiden gegen 14 Uhr an der Leinaustraße haltenden Wagen laut der Fahrtenprotokolle lediglich 13 beziehungsweise 17 Sekunden stoppten. Die Fahrer dieser Busse waren somit aus dem Schneider - und andere mögliche Schuldige konnte die Rollstuhlfahrerin nicht benennen.

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