Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Aus der Stadt Rossmann eröffnet „Super-Mega-Store“
Hannover Aus der Stadt Rossmann eröffnet „Super-Mega-Store“
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:16 06.03.2016
Von Conrad von Meding
In den letzten Zügen: Die Rossmann-Filiale im Drachentöterhaus wird für die Eröffnung vorbereitet. Quelle: Schaarschmidt
Anzeige
Hannover

1400 Quadratmeter Verkaufsfläche auf zwei Etagen im Drachentöterhaus (früher Brinkmann, dann die Buchhändler Lehmanns und Weiland) vis-a-vis dem Schillerdenkmal – das ist sogar nochmal etwas größer als der bisher größte Drogeriemarkt der Kette im polnischen Poznan. Auch das Einrichtungskonzept ist gewissermaßen Rossmann 2.0 – mit Sofas, breiten Gängen und dem Farbkonzept Sylt-Beige. 

Rossmann-Sprecher Stephan-Thomas Klose nennt es eine „idealtypische Warenpräsentation“. Beleuchtungs- und Farbkonzept, Möblierung – alles wird gerade anders in den ab Sonnabend 2000 deutschen Filialen des Burgwedeler Drogeriemarkterfinders. Ganz freiwillig passiert das nicht: Konkurrent dm hängt Rossmann neuerdings häufig bei Zufriedenheitsanalysen ab. Die Burgwedeler gelten zwar als gut bei Aktionspreisen, haben aber offenkundig Nachholbedarf beim Wohlfühlfaktor.

In Ahlem ist bereits ein Rossmann-Markt nach dem neuen Konzept gestaltet, in Bothfeld folgt in zwei Wochen der nächste, insgesamt 360 sollen in diesem Jahr umgestaltet werden. Dass die Drogeriekette aber das große Geschäftshaus in der Fußgängerzone belegt, hat eher etwas mit Platzhirschgehabe zu tun: Auf den knapp 800 Metern zwischen Hauptbahnhof und Grupenstraße befinden sich schon jetzt fünf Rossmann-Läden. Doch die Vorstellung, dass der süddeutsche Konkurrent dm ins Drachentöterhaus ziehen könnte, dürfte in der Burgwedeler Firmenzentrale den Ausschlag gegeben haben. Zur Eröffnung am Sonnabend um 12 Uhr wird Oberbürgermeister Stefan Schostok erwartet, es gibt Bioprodukte und einen Rundgang. Besichtigungen sind auch am Folgetag möglich – von 13 bis 18 Uhr ist verkaufsoffener Sonntag.

Weitere Neueröffnungen: Reserved eröffnet am 15. März

Am 15. März eröffnet die polnische Modekette Reserved in der Großen Packhofstraße ihren Neubau, der anstelle des Herrenausstatters Erdmann errichtet wurde. Das Unternehmen hat bereits eine Dependance in der Ernst-August-Galerie, jetzt kommt ein Geschäftshaus mit 2600 Quadratmetern Fläche hinzu. Das Burgdorfer Architekturbüro Höhlich & Schmotz übernimmt den Innenausbau für Reserved. In die beiden Obergeschosse zieht die Gesellschaft für Informationssysteme (GIS), die bisher an der Expo-Plaza beheimatet ist. Investor und Bauherr ist die Düsseldorfer Development Partner. Deren Geschäftsführer Henning Dumrese und der Architekt Prof. Thomas Bieling lobten zuletzt beim Richtfest im Oktober die Zusammenarbeit mit der Stadt. Das für rund 36 Millionen Euro erstellte Gebäude ist bereits als Geldanlage an die Aachener Grundvermögen verkauft.

Fertig ist auch der Neubau am Platz der Weltausstellung, der das abgerissene Reformhaus Bacher ersetzt. Wer dort als Mieter einzieht, ist noch nicht klar: „Wir verhandeln mit mehreren Interessenten“, sagt Investor Detlef Ruddat aus Bremen.

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Die HAZ freut sich am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Die Messerattacke auf einen Bundespolizisten im Hauptbahnhof von Hannover hatte möglicherweise einen terroristischen Hintergrund. Wie die Staatsanwaltschaft Hannover am Donnerstag bestätigte, wird derzeit geprüft, ob die 15-jährige Angreiferin mit der Terrorgruppe IS sympathisiert.

Tobias Morchner 03.03.2016

Jahrelang soll sich ein ehemaliger Kinderarzt der MHH sexuell an Jungen vergangen haben. Die Staatsanwaltschaft fordert deshalb eine lange Haftstrafe für den 41-jährigen Hary S. Er soll 21 Jungen missbraucht haben, darunter einen Fünfjährigen aus Garbsen.

03.03.2016

In Burgwedel soll eine neue Klinik entstehen, die in Lehrte erweitert werden. Doch wie stehen die Chancen, dass sich das Land auf den teuren Kompromiss einlässt? Regionspräsident Hauke Jagau stellt sich den Fragen der HAZ-Redaktion.

06.03.2016
Anzeige