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Aus der Stadt Rot-Grün will keine Hightech-Eimer
Hannover Aus der Stadt Rot-Grün will keine Hightech-Eimer
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00:15 21.10.2016
Von Andreas Schinkel
Wird in Hannover nach Ansicht von Rot-Grün nicht benötigt: der intelligente Mülleimer "Big Belly". Quelle: dpa
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Hannover

Sie erkennen, wie voll sie sind, pressen ihren Inhalt zusammen und melden sich, wenn sie überquellen - die Rede ist von intelligenten Mülleimern mit Internetanschluss. 25 der solarbetriebenen Behälter will die CDU in Hannover versuchsweise aufstellen lassen, bekommt aber jetzt einen Dämpfer. Rot-Grün hat den Antrag im Umweltausschuss abgelehnt. Begründung: Die Hightech-Eimer seien zu teuer, und Hannover habe im Grunde kein Müllproblem.

„Im Vergleich zu anderen Kommunen ist es bei uns sehr sauber“, sagt SPD-Ratsherr Lars Kelich. Im Georgengarten liege zwar nach lauen Sommernächten Abfall rund um die überquellenden Mülleimer, aber der werde schnell beseitigt. Auch sein Kollege von den Grünen, Patrick Drenske, meint: „Hannover ist keine besonders dreckige Stadt.“ Beide argumentieren, dass der bloße Test mit den Press-Eimern die Stadtkasse zu stark belaste.

Ein einziger internetfähiger Mülleimer würde rund 8000 Euro kosten. Zudem müsste das Entsorgungsunternehmen Aha voraussichtlich eine Maschine anschaffen, die den zusammengepressten schweren Müll aus den Behältern entfernt. Wenn sich in manchen Ecken Müll sammle, sei das keine Frage der Beschaffenheit von Abfallbehältern, sagt Aha-Chef Thomas Schwarz. „Das ist eine Sache der Sorglosigkeit“, sagt er.

it einem finanziellen Kraftakt will das Land Niedersachsen die Gebäude der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) und der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) sanieren. Man müsse eine Lösung „ohne Flickschusterei“ finden, sagte Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) der HAZ.

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