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Rot-Grün will keine Hightech-Eimer

Intelligente Abfalleimer Rot-Grün will keine Hightech-Eimer

Um in Hannovers Innenstadt und auf Grünflächen für mehr Sauberkeit zu sorgen, fordert die Regions-CDU den Einsatz moderner Abfalleimer. Diese sollen mit einem solarbetriebenen Presswerk und Internetanschluss ausgestattet werden. Doch Rot-Grün hat den Antrag jetzt im Umweltausschuss abgelehnt.

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Wird in Hannover nach Ansicht von Rot-Grün nicht benötigt: der intelligente Mülleimer "Big Belly".

Quelle: dpa

Hannover. Sie erkennen, wie voll sie sind, pressen ihren Inhalt zusammen und melden sich, wenn sie überquellen - die Rede ist von intelligenten Mülleimern mit Internetanschluss. 25 der solarbetriebenen Behälter will die CDU in Hannover versuchsweise aufstellen lassen, bekommt aber jetzt einen Dämpfer. Rot-Grün hat den Antrag im Umweltausschuss abgelehnt. Begründung: Die Hightech-Eimer seien zu teuer, und Hannover habe im Grunde kein Müllproblem.

„Im Vergleich zu anderen Kommunen ist es bei uns sehr sauber“, sagt SPD-Ratsherr Lars Kelich. Im Georgengarten liege zwar nach lauen Sommernächten Abfall rund um die überquellenden Mülleimer, aber der werde schnell beseitigt. Auch sein Kollege von den Grünen, Patrick Drenske, meint: „Hannover ist keine besonders dreckige Stadt.“ Beide argumentieren, dass der bloße Test mit den Press-Eimern die Stadtkasse zu stark belaste.

Ein einziger internetfähiger Mülleimer würde rund 8000 Euro kosten. Zudem müsste das Entsorgungsunternehmen Aha voraussichtlich eine Maschine anschaffen, die den zusammengepressten schweren Müll aus den Behältern entfernt. Wenn sich in manchen Ecken Müll sammle, sei das keine Frage der Beschaffenheit von Abfallbehältern, sagt Aha-Chef Thomas Schwarz. „Das ist eine Sache der Sorglosigkeit“, sagt er.

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