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Ruf nach Kita-Anmeldestelle in Hannover wird lauter

Kinderbetreuung Ruf nach Kita-Anmeldestelle in Hannover wird lauter

Die Erfahrung dürfte vielen Eltern allzu vertraut sein: 20 Kindergärten in Hannover musste eine alleinerziehende Mutter anschreiben, um einen Betreuungsplatz für ihren dreijährigen Sohn zu ergattern.

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Noch immer scheint der Bedarf an Krippenplätzen weit über dem Angebot zu liegen.

Quelle: dpa (Symbolbild)

Hannover. „Das kostet viel Zeit und Nerven und müsste dringend vereinfacht werden“, forderte sie während einer Podiumsdiskussion, die der Kita-Stadtelternrat veranstaltet hatte. Die eingeladenen Kommunalpolitiker schlossen sich der Forderung an, wiesen aber auch auf Probleme bei der Umsetzung hin.

Noch immer scheint der Bedarf an Krippenplätzen weit über dem Angebot zu liegen. „Wir hätten unsere Krippe fünfmal füllen können“, sagte Daniela Spott de Barrera von der Elterninitiative „Solecitos“. Andererseits gebe es immer wieder Eltern, die sich auf eine Warteliste setzen ließen, in einer anderen Kita einen Platz bekämen und sich nicht wieder abmeldeten. „Das schreit doch nach einer zentralen Vergabestelle für Betreuungsplätze“, meinte Spott de Barrera.

Das sahen auch die Politiker aller Parteien so. „Zumindest eine zentrale Anmeldestelle sollte die Stadt einrichten, um Mehrfachbewerbungen in verschiedenen Kitas zu vermeiden“, sagte CDU-Ratsfrau Christine Handke. Dem pflichtete Jens Meyburg, FDP-Fraktionsvorsitzender, bei. „Eine zentrale Anmeldestelle wäre ja nur eine Art Liste, in die Eltern ihre Wunschkitas eintragen“, sagte er. Diese Liste müsste dann an die Träger weitergeleitet werden. Wollte man allerdings eine zentrale Vergabestelle einrichten, so merkte Maaret Westphely von den Grünen an, wäre die Sache komplizierter. „Wir haben in Hannover eine bunte Vielfalt von Kita-Trägern, da wird es schwierig, die Vergabe von Betreuungsplätzen zu zentralisieren“, meinte sie. Um herauszufinden, wie andere Kommunen das Problem lösen, wollen SPD und Grüne nach der Sommerpause eine Expertenrunde einberufen. Im Januar 2012 soll dann, so stellte SPD-Ratsherr Stefan Politze in Aussicht, ein Konzept vorliegen.

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