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Aus der Stadt Erzieher pfeifen Landessynode aus
Hannover Aus der Stadt Erzieher pfeifen Landessynode aus
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00:17 29.05.2016
Von Mathias Klein
Mitarbeiter von Kirchenkitas und des Stadtkirchenverbands protestieren vor der Landessynode. Quelle: Klein
Hannover

Die Landeskirche hat die Einkommenssteigerung bisher noch nicht überwiesen, sie koppelt die Auszahlung des Geldes an die Bereitschaft der Mitarbeiter, sich mit 0,8 Prozent an der Zusatzversorgungskasse der Kirche zu beteiligen. Das lehnen die kirchlichen Mitarbeiter jedoch vehement ab.

Während der Landessynode haben die Kirchenbeschäftigten für mehr Geld demonstriert.

„Es geht um eine popelige Tarifanpassung“, sagte der Chef der Kirchengewerkschaft Niedersachsen, Werner Massow. Zudem erwartet die Gewerkschaft, dass die Erzieher der Kirchenkitas künftig nach dem Tarif für die Beschäftigten der Kommunen bezahlt werden. Dieser liegt deutlich über den Sätzen der Kirche. In der Henriettenstiftung tagt derzeit die Landessynode.

Der Präsident der Landessynode, Matthias Kannengießer, hatte bei den Demonstranten keinen leichten Stand. Die finanziellen Mittel der Landeskirche seien nicht endlos, erläuterte er und erntete dafür Pfiffe. Kannegießer bemühte sich erfolglos, um Verständnis für die finanzielle Situation der Landeskirche zu werben. Über die Übernahme des Tarifvertrags für die Kommunen werde derzeit mit den kommunalen Spitzenverbänden verhandelt, berichtete Kannegießer. „Die Kirche kann diesen Tarifwechsel nicht allein finanzieren“, erläuterte er.

Landesbischof Ralf Meister zeigte sich in seiner Rede vor den Demonstranten optimistisch, dass in den derzeit laufenden Verhandlungen zwischen der Kirche und der Gewerkschaft eine Lösung gefunden wird. »Ich bin zuversichtlich, dass sie auch damit zufrieden sind« , betonte er. Die Verhandlungen werden am 9. Juni fortgesetzt. „Wir wollen dann eine Lösung“, sagte der Landesbischof. „Wir hören sehr genau, wie hier die Stimmung ist“, betonte Meister.
Von dem Streit um die Beteiligung an der Zusatzversorgungskasse sind 23 000 Mitarbeiter der Landeskirche betroffen, davon in der Region Hannover rund 5000 Beschäftigte.

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