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Diskussion über Straßenerneuerung

Bürger müssen zahlen Diskussion über Straßenerneuerung

Das Interesse war groß: Die Stadtverwaltung hat die Bürger in der Sitzung des Bezirksrats Südstadt-Bult über die Sanierung von Straßen informiert. 

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Schon vor vier Jahren bildeten sich in der Zwinglistraße tiefe Löcher.

Quelle: Wallmüller (Archiv)

Südstadt/Bult.  Rund hundert Bürger waren zur vorherigen Sitzung des Stadtbezirksrats Südstadt-Bult gekommen, um sich über die Pläne zur Sanierung von acht Straßen informieren zu lassen. Es gabe viele Fragen von Bürgern, aber zum, Erstaunen von Beobachtern blieb die Diskussion ausgesprochen sachlich. 

Das lag an der Gesprächsführung von Bezirksbürgermeister Lothar Pollähne und an der ruhigen, sachlichen und freundlichen Art von Tiefbauamtschef Andreas Bode, der die Aufgabe übernommen hatte, in der Sitzung die Bürger und die Politiker zu informieren. Betroffen von dem Erneuerungsprogramm sind acht Straßen, die alle im nördlichen Teil der Südstadt liegen. „Wenn wir fertig sind, wird das die Infrastruktur substantiell verbessern“, betonte Bode. Die Stadt geht davon aus, dass die Kostenbeteiligung der Grundstückseigentümer bei jeweils rund 50 Prozent liegt. 

Diese Straßen sollen grunderneuert werden: Die Annenstraße zwischen Marienstraße und Lutherstraße. Dort ist das Pflaster angesackt, es gebe regelrechte Wellen in der Straße, berichtete Bode. Auch die Gehwege seien oft geflickt worden und befänden sich in keinem guten Zustand. Die Kosten schätzt das Tiefbauamt auf 330000 Euro. 

In der Zwinglistraße zwischen Lutherstraße und Rautenstraße ist unter anderem das Pflaster abgeplatzt, es bildeten sich Risse, berichtete Bode. Geschätzte Gesamtkosten 220000 Euro. Auch der Belag der Feldstraße muss erneuert werden, Kosten 170000 Euro. 

In dem Teil der Lehzenstraße, die von der Wiesenstraße aus zu erreichen ist, hat sich der Belag gesenkt, die Entwässerung funktioniert nicht. Die Kosten betragen hier 160000 Euro. In der Ostermannstraße zwischen der Schlägerstraße und der Birkenstraße fehlt ein ordentlicher Untergrund, das Pflaster ist sehr wellig. Die Kosten liegen bei 420000 Euro.

Die Stadtstraße muss zwischen der Marienstraße und der Bahnbrücke erneuert werden. Nach Angaben von Bode haben sich dort schollenartige Risse in der Fahrbahn gebildet. Die Kosten liegen bei 420000 Euro. Die Erneuerung der Rautenstraße zwischen Sonnenweg und der Straße am Südbahnhof verschlingt 460000 Euro. Die Sanierung der Hartmannstraße kostet 250000 Euro. 

Ob die Angaben über die Kosten garantiert seien, fragte einer der Bürger. „Eine Garantie kann ihnen niemand geben“ sagte Bode. Bei den bisherigen Straßenerneuerungen in Hannover seien die Kosten aber rund 15 Prozent unter den ersten Angaben geblieben. 

Nach den bisherigen Plänen sollen die Arbeiten an den Straßen im Frühjahr 2019 beginnen. Wie lange gebaut wird, ist unklar. Denn möglicheweise werden in einzelnen Straßen noch Kanäle oder Leitungen erneuert, bevor die Straße einen neuen Belag erhält. 

Von Mathias Klein

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