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SPD nominiert Weil und Tack einstimmig

Landtags- und Bundestagswahl SPD nominiert Weil und Tack einstimmig

Die SPD hat Ministerpräsident Stephan Weil am Sonnabend erneut als Kandidat für die Landtagswahl im Januar 2018 nominiert. Der 58-jährige Sozialdemokrat wurde von Delegierten aus fünf Ortsvereinen einstimmig gewählt. Für die Bundestagswahl im September stellte die Partei erneut Kerstin Tack auf, ebenfalls einstimmig. 

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Freuen sich über die Nominierung: Kerstin Tack und Stephan Weil.

Quelle: Eberstein

Hannover. Tack sitzt seit 2009 für die SPD im Bundestag und vertritt den Wahlkreis Hannover-Nord. Weil und Tack hatten keine Gegenkandidaten. 

In seiner schon im Wahlkampfmodus gehaltenen Rede sagte Stephan Weil: "Es gibt eine neue Nachdenklichkeit und einen neuen Kampfgeist, und das ist die Chance für die SPD." Immer mehr Menschen würden sich hierzulande angesichts "völkischer Töne" in Deutschland, Europa und den USA besinnen, was sie an diesem Staat hätten. Nie dürfe man zulassen, dass in Deutschland Menschen gegeneinander ausgespielt würden. Weil will bei der Landtagswahl die SPD nach 20 Jahren zur stärksten Partei machen. Seine Aussage in seiner Vorstellungsrede, man wolle beweisen, dass die AfD im Land unter fünf Prozent zu drücken sei, bekam starken Beifall von den Delegierten im Misburger Bürgerhaus. 

Auf den VW-Abgasskandal ging das Aufsichtsratsmitglied Weil erst in einer Fragerunde ein. "Es geht um Algorithmen in einer Software", sagte Weil, Manipulationen im Konzern könne man aber nur nachgehen, wenn man Hinweise darauf habe. Er wisse erst seit 2015, "was da los ist". Zu den vielfach kritisierten Vorstandsgehältern erklärte der Ministerpräsident, der neue Aufsichtsrat habe ein Vergütungssystem geerbt, dass Spitzenentlohnungen bis 17 Millionen Euro vorsah. "Das Problem ist aber in aller Klarheit erkannt. " Weil tritt im Wahlkreis 24 Hannover-Buchholz an.

Kerstin Tack sagte, es gebe wieder die Sehnsucht nach einer stärkeren SPD. "Martin Schulz ist dafür die richtige Person an der richtigen Stelle für Glaubwürdigkeit." Um etwa Themen wie soziale Gerechtigkeit in Berlin stärker durchsetzen, sprach sich Tack für einen anderen Koalitionspartner aus. Mit der CDU sei es zum Beispiel nicht möglich, einen Rechtsanspruch auf die Rückkehr an seinen Arbeitsplatz nach Teilzeitarbeit zu vereinbaren. 

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