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SPD bleibt hart bei Güterbahnhof

Feinkostladen SPD bleibt hart bei Güterbahnhof

Ein italienischer Feinkosthändler mit Bistro, Großhandel und Verkaufsständen in der alten Güterbahnhofshalle? Für CDU-Fraktionschef Jens Seidel klingt das nach einer „guten Chance für die Entwicklung des Areals“. Er fordert: „Die Stadt darf nicht mit ihrem typischen Dogmatismus an solche Genehmigungen gehen.“

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Um den Güterbahnhof ist eine Diskussion entbrannt.

Quelle: Decker

Hannover. SPD-Baupolitiker Thomas Hermann allerdings sieht an diesem Standort keine Zukunft für Handel. „Wir haben das Planungsrecht extra so gestaltet, dass dort keine Handelskonzepte umgesetzt werden können. Das Projekt würde den Handel in der Innenstadt und den umliegenden Einzelhandel gefährden.“ Ohnehin glaube er nicht, dass der Feinkostmarkt bei der Weiterentwicklung des Bahnhofsareals helfe: „Die Halle ist 35.000 Quadratmeter groß, da ändern 5000 Quadratmeter Feinkosthandel auch nichts am Leerstandsproblem.“

Ähnlich äußert sich Ullrich Thiemann vom Handelsverband: „Es ist gut, dass Hannover die bestehenden Geschäftslagen mit einem rigiden Handelskonzept schützt. Das hat der Rat beschlossen, davon sollte nicht abgewichen werden.“ CDU-Politiker Seidel denkt aber über einen Änderungsbeschluss nach. „Im Güterbahnhof haben wir Handel ausgeschlossen, weil sich dort Baumärkte niederlassen wollten. Ein Feinkostmarkt ist etwas ganz anderes.“ Möglicherweise werde es im Rat einen Antrag auf Änderung des Konzepts geben. med

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