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Aus der Stadt SPD fordert neuen Aufzug am Raschplatz
Hannover Aus der Stadt SPD fordert neuen Aufzug am Raschplatz
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00:15 29.01.2017
Von Bernd Haase
Der Posttunnel ist jetzt dicht - derweil streiten Politiker um einen neuen Aufzug. Quelle: Philipp von Ditfurth
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Hannover

Die Ursprungsplanung sieht einen Aufzug unmittelbar an der Haltestelle an der Straßenecke zwischen Lister Meile und Hamburger Allee vor. Dieser ist zwischenzeitlich von der beim Stadtbahnbau federführenden Infra und der Region unter Hinweis auf den schon vorhandenen Fahrstuhl vor der Osho-Discothek gestrichen worden. „Das Land wollte einen zweiten Aufzug nicht finanziell fördern“, hatte Infra-Geschäftsführer Stefan Harcke der HAZ gesagt.

Durch den Verzicht würde sich der Weg für mobilitätseingeschränkte Personen nach Angaben Kelichs um etwa 100 Meter verlängern. „Das ist nicht hinnehmbar. Wir dürfen nicht zulassen, dass diese Gruppe aus dem neu gestalteten Raum an der Endhaltestelle verdrängt würde“, betont er.

Rat und Stadtbezirksrat hätten jeweils das klare Ziel formuliert, am Raschplatz einen zentralen Umsteigepunkt mit kurzen Wegen zwischen den Stadtbahnen des Nahverkehrs und den Fernverkehrszügen im Hauptbahnhof zu schaffen.

Die neue Endhaltestelle für die Stadtbahnlinien 10 und 17 soll bis September fertiggestellt sein. Für den Gleisbau ist seit gestern die Bahnunterführung der Lister Meile neben dem Hauptbahnhof komplett geschlossen worden; der Autoverkehr muss eine Umleitung fahren. Die Regelung gilt bis zum 17. September. Erschwerend kommt hinzu, dass für die Dauer von sechs Wochen auch die Kreuzung der Lister Meile mit der Rundestraße unpassierbar ist.

Noch ein anderer Punkt wurmt die SPD. Laut dem aktuellen Hochbahnsteige-Programm der Region soll eine neue Endhaltestelle für die Linie 6 im Expo-Park Süd in der Nähe der Möbelhäuser erst 2027 gebaut werden. „Das ist deutlich zu spät“, befindet Kelich. Für die städtebauliche Entwicklung des Expo-Geländes mit dem neuen Studentenwohnheim und dem schon vorhandenen Einzelhandel habe die Haltestelle eine sehr große Bedeutung.

Seit Generationen errichtet das Bauunternehmen Gundlach Wohnungen zum Beispiel auch für Obdachlose und Prostituierte, betreibt mit der Vielharmonie eine Musiker-WG oder mit der Villa Minimo eine für andere Künstler und entwickelt Sozialbauprojekte wie etwa die Regenbogensiedlung. Dafür gab es einen Preis.

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