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Regions-SPD kündigt Sondierungsgespräche an

SPD, CDU, FDP, Linke Regions-SPD kündigt Sondierungsgespräche an

Welche Koalition wird nach der Wahl in der Regionsversammlung die Mehrheit bestimmen? Die SPD hat nun angekündigt, mit CDU, Grünen, FDP und Linken in die Sondierungsgespräche zu gehen. Es verstärken sich die Hinweise auf eine Zusammenarbeit von SPD und CDU.

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Quelle: Peters (Archiv)

Hannover. Nach einer ersten Analyse des Kommunalwahlergebnisses am Montagabend hat der Unterbezirksvorstand der SPD in der Region Hannover grünes Licht für Sondierungsgespräche mit möglichen Koalitionspartnern gegeben. Den ersten Termin suchen die Sozialdemokraten mit Bündnis 90/Die Grünen, wie der Vorsitzende des SPD Unterbezirks Region Hannover, Dr. Matthias Miersch, am Dienstag mitteilte. 

Darüber hinaus sollen auch Gespräche mit FDP, CDU und der Linke geführt werden.

Schon am Montag hatten sich in der Regionsversammlung die Hinweise auf eine Zusammenarbeit zwischen SPD und CDU verstärkt. Alternative wäre eine Ampel-Koalition. Ein solches Bündnis hätte – inklusive der Stimme von Regionspräsident Hauke Jagau – eine knappe Mehrheit von zwei Stimmen. Allerdings erteilte die FDP am Montag einer solchen Zusammenarbeit bereits eine Absage. Fraktionschefin Christiane Hinze sagte, sie strebe eine „sachorientierte Arbeit“ an und lehne die Bindung an einen Koalitionsvertrag ab. Dahinter steckt die Befürchtung der Liberalen, als kleine Fraktion in einem Dreierbündnis nicht mehr wahrgenommen zu werden.

Schon in den vergangenen Monaten hatte es Hinweise auf eine künftige Zusammenarbeit zwischen SPD und CDU gegeben. Die CDU hielt sich trotz des Wahlkampfes mit Angriffen auf die SPD auffällig zurück. Bei der CDU hieß es am Montag, die Partei werde sich nicht aus der Verantwortung stehlen. In beiden Parteien vermutet man, dass die Regionschefs Matthias Miersch (SPD) und Hendrik Hoppenstedt (CDU) bereits Kontakt miteinander aufgenommen haben.

asl/mak/ewo

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