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Aus der Stadt SPD will Kitaplatz-Suche in Hannover erleichtern
Hannover Aus der Stadt SPD will Kitaplatz-Suche in Hannover erleichtern
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21:20 11.06.2011
Von Andreas Schinkel
Foto: Die SPD will die Kitaplatz-Suche in Hannover erleichtern. Quelle: dpa (Symbolbild)
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Hannover

Damit reagieren die Sozialdemokraten zum einen auf den Armutsbericht der Stadt, zum anderen auf den kürzlich vorgestellten Sozialbericht der Region, der die immer größer werdende Schere zwischen Arm und Reich in Hannover noch einmal sehr deutlich vor Augen führte. Vor allem eine frühzeitige Bildung, möglichst schon in Krippe und Kindergarten, steht ganz oben auf der Maßnahmenliste der Sozialdemokraten. „Wir müssen die Chancen der Kinder verbessern, damit sie als Erwachsene nicht am Rande der Gesellschaft stehen“, sagte die SPD-Fraktionsvorsitzende Christine Kastning.

Neben dem weiteren Ausbau der Grundschulen zu Ganztagsbetrieben sowie Investitionen in die Kinderbetreuung soll noch in dieser Ratsperiode eine Expertenanhörung zum Thema Kita- und Krippenplatzvergabe veranstaltet werden. „Eltern muss die Suche nach Betreuungsplätzen erleichtert werden“, sagte Stefan Politze, jugendpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion.

Politze schwebt vor, eine zentrale Anmeldestelle für die Krippen- und Kindergärten aller Träger, von der AWO bis zu Elterninitiativen, einzurichten. „Dazu brauchen wir eine Datenbank, die nicht nur freie Plätze, sondern auch die Wünsche der Eltern erfasst“, sagt er. Andere Städte wie Rostock und Dortmund hätten eine zentrale Anmeldestelle bereits installiert. „In der Expertenanhörung wollen wir prüfen, wie so etwas im Detail funktionieren kann“, sagte Kastning.

Beim politischen Gegner dürfte der Vorschlag auf Zustimmung treffen. Auch die FDP fordert in ihrem kürzlich verabschiedeten Wahlprogramm, die Suche nach Kinderbetreuungsplätzen durch eine zentrale Anlaufstelle zu erleichtern.

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