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Sanierung der Gesamtschule Stöcken startet

Denkmalgeschützte Gebäude Sanierung der Gesamtschule Stöcken startet

Die Schüler können noch eine Woche das süße Nichtstun genießen. Manche Lehrer sind dagegen schon deutlich vor Ferienende an ihren Arbeitsplatz zurückgekehrt, besonders wenn wie an der Integrierten Gesamtschule Stöcken Großes vorbereitet werden muss.

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Die Lehrer Matthias Thiem und Burcu Süme räumen eine Klasse leer.

Quelle: Nico Herzog

Hannover. Das Schulzentrum an der Eichsfelder Straße wird für 17 Millionen Euro komplett saniert und mit neuer Turnhalle sowie Mensa ausgestattet – und gehört damit zu den größeren Sanierungsprojekten der Stadt.

Die Bauarbeiter haben Montag die Container für die Bauleitung in den Hof gestellt. Schulleiter Rolf Doelle wartet aber noch auf Container für seine Schüler, in denen acht Klassen während der ersten Bauphase unterkommen sollen. Die IGS ist noch jung, zum neuen Schuljahr rücken die ersten Kinder in die siebte Klasse vor, eine Mensa für den Ganztagsbetrieb ist dringend notwendig. Dafür soll bis Anfang September die Hausmeisterwohnung abgerissen werden, damit an der Stelle bis zum Frühjahr die Schulkantine in Passivhausbauweise entstehen kann.

Außerdem beginnt die Sanierung im denkmalgeschützten Hauptgebäude von 1960. „Wir haben schon vor den Ferien mit dem Kistenpacken angefangen“, berichtet Mathe-Lehrer Matthias Thiem. Am Dienstag räumte die neue Kollegin Burcu Süme mit ihm einen weiteren Klassenraum leer. In der Aula, die als Zwischenlager dient, stapeln sich bereits Umzugskartons, Tische und Stühle neben Schlagzeug und Trommeln aus dem Musikraum.

An den alten Gebäuden ist vieles abgängig und soll nun originalgetreu saniert oder rekonstruiert werden: überdachte Laubengänge, bisher einfachverglaste Flure, Flachdächer und Fassaden mit Glasbausteinen. Die Wände bestehen aus Stahlbetonrahmen und Ziegelsteinen. „Die Originalsteine werden nachgebrannt“, berichtet Schulleiter Doelle. Auch ein markanter Turm an der Fuhsestraße wird erhalten. „Das war früher der Schornstein. Damals hat ein Heizer im Keller die Kohlen geschippt“, sagt Doelle. Auch die aktuelle Heizung arbeitet längst nicht mehr zulässig und wird ersetzt.

Ab März sollen dann die beiden kleinen Ein-Feld-Hallen abgerissen und durch eine neue Sporthalle ersetzt werden. Insgesamt rechnet die Stadt mit gut zwei Jahren Bauzeit bis zum Sommer 2013. Die Hauptschule und die Realschule, die bisher noch im Schulzentrum arbeiten, ziehen in ein leer stehendes Schulgebäude in der Kreuzriede. Beide Schulen verfügen nur noch über den achten bis zehnten Jahrgang. Selbst den Bienen in der schuleigenen Imkerei steht ein Umzug bevor: Wenn sie im Spätherbst in ihre Ruhephase gehen, will der Leiter der Realschule das Bienenvolk an einen anderen Ort bringen. Der Baulärm könnte die sensiblen Tiere stören.

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