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Aus der Stadt Die Partei: Kein Zuschuss fürs Schützenfest
Hannover Aus der Stadt Die Partei: Kein Zuschuss fürs Schützenfest
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15:04 09.02.2017
Von Andreas Schinkel
Nur Essen, Trinken und Schlägereien? Die Satirepartei Die Partei will den städtischen Zuschuss fürs Schützenfest streichen. Quelle: Michael Thomas
Hannover

Nicht das Schützenfest selbst wolle man abschaffen, betont Julian Klippert, Fraktionschef der Satirepartei, am Donnerstag im Oberbürgermeister-Ausschuss. Dennoch lässt er keinen Zweifel daran, was er von dem Traditionsfest hält. Die Veranstaltung sei eine Ansammlung von Ess- und Trinkbuden. Am Ende eines jeden Festabends gehöre eine zünftige Schlägerei zum guten Ton.  Ein gesellschaftliches Vorbild liefere das Schützenfest folglich nicht. Daher könne die Stadtverwaltung auf ihren Zuschuss verzichten.

Den satirischen Beitrag greifen die Parteien im Ausschuss ernsthaft auf. "Das Schützenfest gehört zu Hannovers Tradition", sagt FDP-Fraktionschef Wilfried Engelke. Um sich ein anderes Bild von der Veranstaltung zu machen, lade er Klippert beim nächsten Schützenfest zur Lüttje Lage ein. SPD-Fraktionschefin Christine Kastning gibt zu Bedenken, dass das Schützenfest auch ein Wirtschaftsfaktor sei. Am Ende lehnt der Ausschuss Klipperts Forderung einstimmig ab.

"Ich freue mich darüber", sagt Oberbürgermeister Stefan Schostok (SPD) im Anschluss. Er weist daraufhin, dass die Stadt derzeit darüber nachdenke, wie die Qualität des Schützenfestes gesteigert werden könne.

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