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Schläger muss für sieben Jahre ins Gefängnis

Überfall aus Kosmetikstudio Schläger muss für sieben Jahre ins Gefängnis

Wegen gefährlicher Körperverletzung hat das Landgericht Hannover einen 39-Jährigen zu sieben Jahren Gefängnis verurteilt. Er hatte zusammen mit zwei weiteren Männern das Kosmetikstudio seiner Ex-Freundin überfallen und dabei eine 53-Jährigen lebensgefährlich verletzt.

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Der verurteilte Schläger (rechts) mit seinem Anwalt.

Quelle: Schaarschmidt

Hannover. Ein 53-Jähriger sollte nur ein paar Stunden in einem Kosmetikstudio aufpassen, damit nichts gestohlen wird. Für diesen Freundschaftsdienst hätte er im Dezember 2013 beinahe mit dem Leben bezahlt. Der 39-jährige Ex-Freund der Betreiberin des Studios überfiel den Bewacher nachts mit zwei weiteren Männern. Die Täter schlugen ihn zusammen und ließen ihn mit lebensgefährlichen Schädelverletzungen liegen.

Am Freitag ist der Haupttäter dafür am Landgericht Hannover wegen gefährlicher Körperverletzung zu sieben Jahren Gefängnis verurteilt worden. Außerdem muss er dem Opfer 12 000 Euro Schmerzensgeld zahlen. Zwei weitere Angeklagte (beide 35) wurden freigesprochen. Ob sie an der Tat beteiligt waren, konnte nicht zweifelsfrei geklärt werden. Richter Michael Schweigert begründete die lange Haftstrafe für den 39-Jährigen damit, dass er in 25 Jahren Berufsjahren „selten eine so brutale Tat“ zu beurteilen gehabt habe. Mit einem Schlagstock, Schlägen und Tritten hatten die Täter so heftig auf den 53-Jährigen „eingedroschen“, dass dessen Nase, Jochbein und Kiefer brachen. Sein Schädel wird immer noch von diversen Titanplatten zusammengehalten. Auch wegen der psychischen Folgen der Tat leidet das Opfer erheblich. Der Ingenieur befindet sich seitdem in Behandlung und kann nicht mehr arbeiten.

Der 39-Jährige war unter anderem durch eine DNA-Analyse überführt worden. An seiner Jacke hatten die Ermittler das Blut des Opfers gefunden. Kurz vor Ende des Prozesses hatte er nach tagelangem Schweigen zugegeben, dass er „auch zugeschlagen“ habe. Ein spätes und unvollständiges Geständnis, das sich nach Angaben des Richters kaum strafmildernd ausgewirkt hat.

Von Gerko Naumann

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