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Aus der Stadt Schlechte Unterrichtsversorgung und hoher Krankenstand macht Schulen zu schaffen
Hannover Aus der Stadt Schlechte Unterrichtsversorgung und hoher Krankenstand macht Schulen zu schaffen
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17:54 11.03.2018
Wenn alle Lehrer krank sind, müssen die Schüler auch mal zu Hause bleiben. Quelle: dpa
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Hannover

 Die Schulen, die durch Abordnungen oder Langzeiterkrankte zu Beginn des Halbjahres Anfang Februar, eine schlechte Unterrichtsversorgung hatten, sind von der Grippewelle doppelt hart getroffen worden. Spielraum für Vertretungsunterricht bleibt da nicht mehr.

„Zum Halbjahreswechsel hatten wir eine Unterrichtsversorgung von unter 93 Prozent, als dann noch mehrere Kollegen an Grippe erkranken, hatten wir überhaupt keine Vertetungsreserven mehr“, berichtet Hennig Lawes, der Leiter der Humboldtschule. Dreimal hätten die Schüler einer Klasse deswegen komplett zu Hause bleiben und dort lernen müssen. Es seien aber immer unterschiedliche Klassen betroffen gewesen, sagt Lawes. Für eine echte Vertretungsreverve müsse die Lehrerversorgung bei rund 110 Prozent liegen. Doch davon sind alle Schulen in Niedersachsen derzeit meilenweit entfernt.

An der Elsa-Brändtström-Schule habe es einen Krankenstand zwischen zehn und 15 Prozent bei den Lehrern gegeben, sagt Direktorin Annette Wullstein. Im Vergleich dazu sei nur wenig Unterricht ausgefallen, das sei aber nur durch Mehrarbeit anderer Kollegen möglich gewesen, Vertretungsreserven gebe es nicht.

Martin Thunich von der Wilhelm-Raabe-Schule rät zur Gelassenheit: „Die Situation ist jedes Jahr im Februar/März ähnlich, mal mehr, mal weniger.“ Die Eltern hätten mit großem Verständnis reagiert.

Von Saskia Döhner

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