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„Schön wie immer“: So erleben vier Besucher das Fest

Frühlingsfest „Schön wie immer“: So erleben vier Besucher das Fest

Lose kaufen, Schmalzkuchen essen, Achterbahn fahren: Für viele Hannoveraner gehört ein Besuch auf dem Frühlingsfest zur Tradition. So auch für Familie Günther aus Velber. Wir haben sie am Familientag bei ihrem Bummel über den Schützenplatz begleitet.

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Gepflegte Tradition: Heide (li.) und Herbert-Geert Günther besuchen mit den Enkelkindern Aniki und Tomte das Frühlingsfest.

Quelle: Samantha Franson

Hannover. Die Günthers aus Velber haben einen guten Tag erwischt: Zusammen mit den Enkelkindern Aniki (11) und Tomte (7) schlendern sie über das Frühlingsfest. Es ist zwar kühl, aber immerhin regnet es nicht - tatsächlich dringen einige Sonnenstrahlen durch den trüben Aprilhimmel.

Familientag beim Frühlingsfest - Sie haben keine Berechtigung dieses Objekt zu betrachten.

„Dass wir zusammen mit den Enkeln auf das Frühlingsfest gehen, hat Tradition“, erzählt Heidi Günther. Und dieses Jahr hat es zufälligerweise sogar am Familientag geklappt. Mittwochs entlasten günstige Angebote das Budget, und das nehmen die Günthers gerne mit: „Ist ja sonst auch nicht gerade günstig“, sagt die Rentnerin.

Körbe werfen für einen Euro

Mit Nutella-Crêpe auf der Hand geht es erst einmal zum Loseziehen. Zehn Lose für 2 Euro. Gewinn: das Geschicklichkeitsspiel „Fang den Ball“. Als Nächstes versuchen sich die beiden Schüler aus Limmer bei der „Hot-Shots“-Basketball-Bude am Körbewerfen. Für einen Euro pro Spiel muss man in 35 Sekunden so viele Bälle wie möglich in dem Korb versenken. Opa Herbert-Geert Günther hilft aus, bleibt aber glücklos. Ausgang: Zusammen wurden fünf Treffer erzielt, mehr als ein Lolli war deshalb leider nicht drin.

Vor dem Fahrgeschäft „Nightstyle“ beobachtet die Familie eine Weile Teenager, die zuerst nach vorn gedreht, dann just wieder zurückgeschleudert werden. „Das ist mir zu wirbelig“, sagt Aniki. Auch die „Geisterstadt“ ist der Elfjährigen nicht geheuer, sie würde lieber Achterbahnen fahren.

Bruder Tomte ist derweil mit einem Puderzuckerregen bedeckt. Die große Tüte Schmalzkuchen für 4 Euro lassen sich Großeltern und Enkel zusammen schmecken. Auf dem Weg zur „Wilden Maus“ werden die beiden Kinder allerdings enttäuscht. Denn anstelle des Lieblingsfahrgeschäftes ist nur die „Crazy Mouse“ auf dem Frühlingsfest zu finden. Dort drehen sich die einzelnen Wagen um sich selbst. Herbert-Geert ist begeistert, kann damit allerdings nicht seine Enkelkindern anstecken. „Ist wohl zu viel Gedrehe“, meint er.

Frühlingsfest für nur 25 Euro

Als Höhepunkt zum Schluss steigt Heidi Günther mit Aniki und Tomte in das Riesenrad, von wo aus sie einen hervorragenden Blick über die Stadt genießen. Es ist das einzige Fahrgeschäft, das die Günthers an diesem Tag ausprobieren. Auch deshalb haben sie am Ende nur rund 25 Euro ausgegeben.

„Wir genießen die Zeit mit den Enkeln“, sagt Herbert-Geert. Mit den eigenen Kindern konnte der ehemalige Betriebswirt aus beruflichen Gründen nie so viel unternehmen. Über das diesjährige Frühlingsfest ist sich die Familie einig: „Es war so schön wie immer.“

Von Madeleine Buck

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