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Aus der Stadt Schostok will Oberbürgermeister von Hannover werden
Hannover Aus der Stadt Schostok will Oberbürgermeister von Hannover werden
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16:35 12.12.2011
Stefan Schostok will 2013 Oberbürgermeister von Hannover werden. Quelle: Rainer Surrey
Hannover

Die Oberbürgermeisterwahl ist nötig, weil Amtsinhaber Stephan Weil bei der Landtagswahl 2013 in Niedersachsen gegen Ministerpräsidenten David McAllister (CDU) antreten will und einen Wechsel in die Landespolitik plant.

„Oberbürgermeister einer Großstadt, noch dazu der Landeshauptstadt zu sein, ist eine tolle Sache und eine umfassende Tätigkeit zugleich“, sagte Schostok der Nachrichtenagentur dpa. Sein Interesse an dem Amt sei entstanden, nachdem er wiederholt von Parteifreunden und Journalisten darauf angesprochen worden sei.

„Es stimmt aber nicht, dass ich die Idee schon hatte, als ich Stephan Weil für die Spitzenkandidatur zur Landtagswahl vorgeschlagen habe“, sagte der gebürtige Hildesheimer. „Das macht man nicht für sich, sondern für die SPD.“

Hannovers SPD-Chef Kirci sagte der dpa: „Er ist in meinen Augen der richtige Kandidat, weil er hier gut vernetzt ist und die Stadt bestens kennt.“ Darüber hinaus sei für Hannover ein Oberbürgermeister wichtig, der nicht nur allein auf die Stadt schaue, sondern auch eine weite Perspektive darüber hinaus habe. „Das kann er gut.“

Wann die Wahl des Oberbürgermeisters stattfinden soll, ist noch unklar, sagte Schostok. Es spreche jedoch vieles dafür, dass der Urnengang zusammen mit der Bundestagswahl im Herbst 2013 durchgeführt werde.

Auch das Prozedere der Kandidatenkür innerhalb der SPD und die Frage, ob es weitere Bewerber innerhalb der Partei für das Amt des Oberbürgermeisterkandidaten gebe, seien noch offen. Schostok wollte dem Stadtverband der SPD am Montagabend in Hannover Rede und Antwort stehen.

Der 47-Jährige ist seit dem 14. Juni 2010 Chef der SPD-Landtagsfraktion. Angst vor dem Oberbürgermeister-Amt hat er nicht: „Ich weiß, was ich kann. Und wer Mitglied der SPD ist, befasst sich auch immer mit Kommunalpolitik als Gesellschaftspolitik.“

Politisch orientiere er sich eng an der Linie Weils. „Ich schätze seine Arbeit sehr, insbesondere weil er auch außerhalb der Stadt politisch sehr aktiv war. Diesen Bezug habe ich auch.“  

dpa

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