Im Gespräch mit ihrem Lehrer gaben sie zu, vor dem Unterricht mehrere Hasch-Kekse gegessen zu haben. „Wir haben dann einen Krankenwagen gerufen und die Schüler behandeln lassen“, sagte Schulleiter Christoph Walther. Er verurteilte das Verhalten der Zehntklässler scharf: „Das ist eine erhebliche Rücksichtslosigkeit gegenüber den anderen Schülern. Deshalb wird es für die Jungs ein sehr ernüchterndes Erwachen geben“, sagte Walther.
Nach den Ferien will er eine Konferenz einberufen, in der über die Konsequenzen für die Hasch-Konsumenten beraten werden soll. Im schlimmsten Fall müssen sie damit rechnen, der Schule verwiesen zu werden. Strafrechtlich werden die Schüler wohl ungeschoren davonkommen. Die Polizei ermittelt nicht gegen sie, da der Konsum von Haschisch allein nicht strafbar ist.
Kommentare
Haschischplätzchen Bornum – 21.12.09
Wie macht man die Dinger eigentlich.Viel von gehört nie welche gesehen.Ich glaube die Kidis sind einem Plazeboeffekt aufgesessen.Hallo Satire paulchen – 20.12.09
@Werner StillerHe, wo lebst du denn, in Hainholz illegal Fahrbahnmarkierungen aufbringen wollen und hier so humorlos , das du noch nicht einmal eine Satire erkennst. Zum Thema legale Drogen empfehle ich dringend mal einen Aufenthalt am Abend in der Öffentlichkeit wenn die Kids mit den Wodkaflaschen samt Eisteetüte durch die Gegend ziehen. Auch ein Schüler vom Lindener Berg, aber da war es noch keine IGS!
@ echo167 Werner Stiller, nicht IGS-Schüler – 20.12.09
Kkomisch, alle Jugendlichen, mit denen ich zu tun habe, halten von Drogen, Alkohol und Rauchen genau nichts dank einer entsprechenden Erziehung und Vorleben.Wenn Jugendliche nicht ernst genommen werden mit ihren Problemen und sich wichtig machen resp. Aufmerksamkeit erregen wollen, dann tun sie genau das, was diese Schüler in der IGS Linden gemacht haben. Da ist bereits im Vorfeld und bei der Wertevermittlung etwas gehörig schief gelaufen. Das gilt es zu korrigieren, aber nicht mit der hier bisweilen zu lesenden Verharmlosung von Drogen und deren Gebrauch.
Lachhaft M.Friedrich – 20.12.09
Ähm....wenn also in Hannover nen Freund umkippt, nicht mehr ansprechbar ist und man 112 ruft, wird man an den ärztlichen Dienst verwiesen( uns passiert...)....aber wenn nen paar Kiddies Haschkekse essen kommt gleich die Kavallerie... HANNOVER IST ECHT ZU GEIL ...Ich lach mich kaputt....
Haben die hier schon mal was von Verhältnismäßigkeit gehört?? Anscheinend nicht...
Verhältnismässigkeit Krankenpfleger – 20.12.09
Krankenhaus wegen Hasch ist mit Sicherheit unangebracht. Zumal es ja scheinbar keine psychischen Probleme wie etwa Angstzustände gab. Ein so übertriebener Rummel wird Angst vermutlich eher beflügelt haben.Andererseits kann ich das auf Grund des Artikels nicht beurteilen, denn falls eine andere gefährliche Droge im Spiel gewesen wäre und der Lehrer das ausschliessen musste, ist diese Kontrolle unter umständen angebracht.
Immer noch erstaunlich ist welch Wissenswirrwarr zu herrschen scheint und wie viele Vorurteile noch immer kursieren.
Erschreckend finde ich das bei solch banalen Themen die Kommentarliste immer länger wird, - bei wirklich wichtigen, wie etwa Klimagipfel sich meist nur ein Kommentar findet.
@ Werner Stiller echo167 – 20.12.09
Offensichtlich haben sie ihr Feindbild eh schon ausgemacht. Sie sollten ihren Horizont erweitern, anstatt alle zu verurteilen, die andere Meinung sind. Wenn es ihr Ziel wäre Jugendliche von Drogen aller Art abzuhalten würde ich das durchaus begrüßen. Dazu muss man sich aber mit dem Thema auseinander setzen und in der Lage sein zu differenzieren. Mit ihrer Einstellung werden sie niemanden erreichen. Aber das wollen sie sicher auch gar nicht...@ echo 167 Werner Stiller – 20.12.09
Das Sie auf die IGS Linden gegangen sind, atmet aus jeder Silbe ihres Kommentares :-)Armes Deutschland.
Tolle Prävention Piratin – 20.12.09
Wäre es nicht sinnvoller mal eine Sucht-Selbsthilfegruppe wie z.b. "Die WegGefährten" einzuladen und präventive Aufklärung für alle zu betreiben, anstatt wenige an den Pranger zu stellen und drakonische Strafen anzudrohen? Krankenhaus war sicherlich vollkommen überflüssig, schade das die Schulleitung scheinbar nicht in der Lage ist angemessen zu reagieren.Raus mit dem Thema aus der Tabuzone!
Wer Drogen konsumiert ist ein Übeltäter und wer Alkohol konsumiert ist ein Teil dieser Gesellschaft. Hätten die Jungs besoffen im Unterricht gesessen, wären sie vermutlich nur nach Hause geschickt worden.
Es wird Zeit gewisse Ansichten in den Köpfen der Menschen zu ändern.
@Werner Stiller echo167 – 20.12.09
Schade, dass sie bei dem Thema gleich dazu neigen alles durcheinander zu werfen.Zunächst ist das Ausprobieren von Drogen in dem Alter was vergleichbar normales. Das mag ihnen nicht gefallen, war bei ihnen viell. auch ganz anders, ist aber trotzdem an der Tagesordnung und auch bei weiten nicht so schlimm wie sie es evtl. einschätzen.
Das Kommentar von Martinsen, dem ich mich voll anschließe, sagt im übrigen auch nicht aus, "alles andere" sei verachtenswert. Das ist ihre fantasievolle Interpretation. Im Gegenteil wird ein Gespräch gefordert. Und das ist auch sinnvoll, dabei sollte man es dann aber auch belassen.
Wenn ich hier lese wie sie das unter "68er Wischiwaschi-Aktzeptanz" einordnen kann ich nur die Augen verdrehen. Die staatliche Autorität war zu dieser Zeit keineswegs Wischiwaschi. Die Leute die sie meinen waren damals Studenten und sitzen heute teilweise im Lehrkörper. Nun, sie haben ja selbst gelesen wie paranoid die reagiert haben.
Eine Krankenwagen war sicher nicht nötig und reiner Aktionismus. Als ich noch auf die eben gleiche Schule ging waren Lehrer noch in der Lage das einzuschätzen.
Haschisch- gaaanz schlimm, Bier gehört dazu Hulda – 20.12.09
Also, es sei vorausgeschickt, dass ich absoluter Nichtraucher und Antialkoholiker bin und niemals Drogen ausprobiert habe.Trotzdem musste ich schlichtweg loslachen, als ich diesen Titel gelesen habe. Passiert sonst nichts in der Welt?
Was ich sagen will - ohne es zu werten - Drogenkonsum (übrigens ist auch Alkohol eine Droge, was wir ja alle gerne ignorieren und so tun, als wäre es etwas völlig anderes, da gesellschaftlich akzeptiert) ist einfach normal.
Es ist lächerlich, darüber einen Artikel zu schreiben und sogar noch den Krankenwagen zu rufen. Jedenfalls, so lange das Trinken von Alkohol überall und zu jedem Anlass dazu gehört und vollkommen akzeptiert wird, solange man nicht besoffen in der Ecke liegt.
Ein englischer Bekannter von mir wunderte sich z.B. darüber, dass auf Schützenfesten hierzulande die Kinderkarussels direkt neben den Bierzelten stehen. Jedes Kind lernt so: Bier und Glühwein gehören unveräußerlich zum Spaßhaben. Haschischplätzchen dagegen sind gaaanz gaaaaanz schlimm.
Verharmlosen Werner Stiller – 20.12.09
"Drogen gehören zu unserer Gesellschaft dazu wie das Amen in die Kirche."Dieser Satz sagt bereits aus, dass man Drogenkonsum als etwas Normales akzeptiert. Dem kann ich nicht zustimmen.
Ein Leben ohne Drogen, Alkohol und Nikotin ist normal, alles Andere verachtenswert. Diese Werte gilt es den Jugendlichen zu vermitteln und diese 68er Wischiwaschi-Aktzeptanz.
@ paulchen und manni RW – 20.12.09
Geiler Kommentar. Solche Leute braucht das Land !!Martinsen hat nicht verstanden leser – 20.12.09
"Einen etwas differenzierteren Blick auf den wahrscheinlich einmaligen Drogenkonsum"? "Drogen gehören zur Gesellschaft wie das Amen in der Kirche"? - Ich dachte, diese "pädagogische Sicht" der vergangenen Jahrzehnte hätten wir nun endlich hinter uns gelassen. Aber offensichtlich noch nicht alle.Es ist völlig richtig, in diesem Fall eine klare Grenze aufzuzeigen - denn die ist mit dem Konsum von Drogen, zumal in einer Schule, überschritten. Alles andere wäre schlichtweg unverantwortlich. Dasselbe gilt für den Krankenwagen - man stelle sich vor, wenn aus irgendwelchen Gründen ein medizinischer Notfall aufgetreten wäre (so unwahrscheinlich der auch sein mag), und man hätte später festgestellt, der verantwortliche Lehrer habe keinen Krankenwagen geholt, obwohl er über den Drogenkonsum informiert war.
@Prof. Martinsen whoknows – 20.12.09
Volle Zustimmung.Außerdem frage ich mich, ob das rufen eines Krankenwagens hier wirklich sinnvoll war, oder nur ein Aufbauschen des Falls zu Lasten der Krankenkassen...
kekse manni – 20.12.09
in der weihnachtszeit is ja auch normal plätzchen zu essen ;-)Walther hat nicht verstanden Prof. Martinsen – 20.12.09
wenn er von Rücksichtslosigkeit gegenüber andern Schülern spricht und implizit Bestrafung fordert. Als Pädagoge sollte er einen etwas differenzierten Blick auf den wahrscheinlich einmaligen Drogenkonsum haben. Drogen gehören zu unserer Gesellschaft dazu wie das Amen in die Kirche. Vielmehr sollten die Jugendlichen in einem pädagogisch wertvollen Gespräch über die Gefahren und Risiken aufgeklärt werden. Die Reaktion des Schulleiters halte ich für unverantwortlich und unreflektiert.Morgens einen Joint und paulchen – 20.12.09
der Tag ist dein Freund.Dan wären da noch die alten Weisheiten:
Haste Haschisch in den Taschen
haste immer was zu naschen.
Haste Haschisch in der Blutbahn kannste fliegen wie ein Truthahn.
Helau und Alaaf
HAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHA lachkrampf – 19.12.09
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