Volltextsuche über das Angebot:

5 ° / -6 ° Sprühregen

Navigation:
Neue Schule in Limmer als Lückenbüßer

Gymnasium an Wunstorfer Straße Neue Schule in Limmer als Lückenbüßer

Hannovers Gymnasien platzen aus allen Nähten, Entlastung sollte eigentlich ein neues, fünfzügiges Gymnasium in Limmer bringen. Doch nach Informationen der HAZ plant die Schulverwaltung, bis zu 700 Schüler der Herrenhäuser Goetheschule in dem neuen Gebäude in Limmer einzuquartieren.

Voriger Artikel
"The Fizz" schon vor Eröffnung ausgebucht
Nächster Artikel
Hat Pelikan-Chef Beindorff Nazi-Gräuel unterstützt?

Die Goetheschule am Franziusweg in Herrenhausen ist sanierungsbedürftig.

Quelle: Michael Zgoll

Hannover. Hannovers Gymnasien platzen aus allen Nähten, Entlastung sollte eigentlich ein neues, fünfzügiges Gymnasium in Limmer bringen. Doch die Kapazitäten in dem ehemaligen Uni-Gebäude an der Wunstorfer Straße dürften in den kommenden Jahren eingeschränkt bleiben. Nach Informationen der HAZ plant die Schulverwaltung, bis zu 700 Schüler der Herrenhäuser Goetheschule in dem neuen Gebäude in Limmer einzuquartieren.

Die Kinder müssen auf die neue Schule ausweichen, weil ihr angestammter Sitz am Franziusweg komplett saniert wird. „Die befristete Auslagerung der Goetheschule wird derzeit geprüft“, sagt die Stadt. Tatsächlich haben Eltern bereits einen Brief der Schulleitung mit Details zum Umzug bekommen. Nicht betroffen ist die Außenstelle der Goetheschule am Herrenhäuser Markt, in denen die Jahrgänge 5 bis 7 untergebracht sind.

Der Auszug der Goetheschüler ist für 2017 angesetzt. Der Betrieb des neuen Gymnasiums Limmer soll schon ein Jahr früher beginnen. Fünf fünfte Klassen werden zunächst an der Wunstorfer Straße unterrichtet, dem Vernehmen nach in einem Seitentrakt des Gebäudes. Im Sommer 2017 kommen die 700 Goetheschüler hinzu. Sie werden voraussichtlich im Hauptgebäude unterkommen. Bis zum Sommer 2019 sollen die Goetheschüler in Limmer bleiben, dann geht es zurück nach Herrenhausen. Die Stadt ist der Ansicht, dass die Platzkapazität an der Wunstorfer Straße für beide Gymnasien ausreicht.

Umzug verkürzt Umbaudauer

In der Goetheschule stoßen die Umzugspläne bisher auf Zustimmung. „Das ist besser, als im Unterricht vom Baustellenlärm gestört zu werden“, sagt der stellvertretende Schulleiter Axel Knoth mit Blick auf die anstehende Sanierung der Goetheschule am Franziusweg. Tatsächlich würden sich die Bauarbeiten auf vier Jahre ausdehnen, sollten die Schüler im Gebäude verbleiben. Durch den Umzug verkürzt sich die Dauer auf die Hälfte.

Im ehemaligen Uni-Gebäude an der Wunstorfer Straße entsteht das neue Gymnasium.

Quelle: Thomas

Von Baustellenlärm bleiben die Goetheschüler aber auch in Limmer nicht verschont. Das ehemalige Uni-Institut ist marode und muss ebenfalls erneuert werden. Zwei Trakte lässt die Stadt für den Schulstart im nächsten Jahr herrichten, danach gehen die Arbeiten im Hauptgebäude weiter. Letztlich sollen alle Schüler im Haupthaus unterkommen, die Trakte werden nach der Sanierung wieder abgerissen. Zudem ist ein Anbau auf dem Gelände geplant.

Schülertransport noch nicht geklärt

Größere Sorgen bereitet der Schulleitung der Transport der Kinder nach Limmer. „Wir hoffen, dass die Stadt neue Buslinien nach Limmer einrichtet“, sagt Knoth. Schulbusse sollten an zwei Terminen täglich verkehren, einmal morgens um 8 Uhr und am frühen Nachmittag. Die Stadt verspricht zu prüfen, „wie die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel aussehen könnte“.

Erschwert wird der Schülertransport auch durch die Umbauarbeiten auf der Stadtbahnlinie 10 Richtung Limmer und Ahlem. Die sogenannte D-Linie wird mit Hochbahnsteigen bestückt und bis zum Raschplatz weitergeführt. Die umfangreichen Bauarbeiten mit den zu erwartenden Verkehrsbehinderungen fallen exakt in die Zeit, in der Hunderte Schüler einen neuen Schulweg nach Limmer nehmen müssen.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr Aus der Stadt
Es war einmal in Hannover. Aber wo?

Auf in eine neue Runde: Sie kennen sich in Hannover aus? Zeigen Sie es! Schauen Sie sich die historischen Stadtansichten an, und erraten Sie, wo die Aufnahmen gemacht wurden. Direkt hinter dem historischen Foto sehen Sie die Auflösung – in Form eines aktuellen Vergleichsbildes.

Bombenräumung in Marienwerder

Bei Bauarbeiten auf dem Gelände von Johnson Controls in Marienwerder ist am frühen Mittwochabend eine 250 Kilogramm schwere Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden.