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Aus der Stadt So lief die erste Abi-Klausur für diese Schüler
Hannover Aus der Stadt So lief die erste Abi-Klausur für diese Schüler
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08:27 07.04.2016
Antike oder Nationalsozialismus – die Themen, zwischen denen sich die Tellkampfschüler im Geschichts-Abitur entscheiden mussten, lagen Tausende Jahre entfernt. Quelle: Franson
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Hannover

Römisches Reich oder Nationalsozialismus? Am Mittwoch startete das Abitur in Niedersachsen, die erste Prüfung war Geschichte. „Mir war ganz schnell klar, dass ich den Vorschlag zum Thema Flucht und Vertreibung in der NS-Zeit nehme“, sagt Luisa Bettkow, nachdem sie die erste Abiklausur hinter sich hat. „Der andere war gefühlt viel schwieriger.“ Die 18-Jährige besucht die zwölfte Klasse an der Tellkampfschule. Die Geschi-Prüfung fand sie einfacher als gedacht. Nur die Hand schmerzte ihr nach sechs Stunden Schreiben.

Ihre Freundin und Leidensgenossin Laura Ziebell hatte dagegen keine motorischen Probleme. „Ich fand es eher anstrengend, sich so lange konzentrieren zu müssen“, sagt die 17-Jährige. Aber auch sie hatte sich das Ganze schlimmer vorgestellt. „Nur bei einer Aufgabe war ich unsicher“, sagt sie. „Da musste ich ein bisschen improvisieren.“

Wie viele seiner Mitschüler, entscheidet sich auch Florian Niebuhr gegen den Caesar-Vorschlag. „Ich kann aber schwer einschätzen, wie gut ich war.“ Dennoch habe er ein gutes Gefühl. „Vorher war ich super aufgeregt“, erzählt der 18-Jährige. Im Nachhinein finde er das unnötig. „Da hätte man ruhiger ran gehen können“, sagt er.

Jörn Fieselmann fand die Prüfung sogar sehr gut. „Ich habe viel dafür gelernt“, sagt der Schüler des Geschichtsleistungskurses. Bei der Vorabi-Klausur im Dezember hatte es trotzdem nur für sieben von 15 Punkten gereicht. „Das werden jetzt hoffentlich mehr. Aber da bin ich guter Dinge“, sagt er. Auch seine Mitschülerin Celina Peters denkt, dass sie das Geschi-Abi bestanden hat. „Man konnte auf jeden Fall viel zu den Aufgaben schreiben“, sagt sie. Bei ihr waren es insgesamt 23 Seiten. „Da wird schon was Gutes dabei sein“, sagt die Abiturientin.

Von Johanna Stein

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