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Aus der Stadt Was soll bloß aus mir werden?
Hannover Aus der Stadt Was soll bloß aus mir werden?
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00:15 29.09.2015
Was soll mal aus mir werden – diese Frage wurde bei der Langen Nacht der Berufe beantwortet.  Quelle: Katrin Kutter
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Hannover

Ob Süßmitteltechniker, Augenoptiker oder Pferdesattler – bei der Langen Nacht der Berufe konnten Schüler gestern Abend gucken, fragen und ausprobieren. Etwa 115 Unternehmen und Hochschulen aus der Region stellten im Neuen Rathaus, dem Berufsbildenden Informationszentrum und der Dr.  Buhmann-Schule Europa-Fachakademie ihre Studien- und Ausbildungsmöglichkeiten nach dem Schulabschluss vor.

„Anders als bei anderen Ausstellungen kann man hier so viel ausprobieren“, berichtet Jasse Schirmer, der sich für den Tischlerberuf interessiert. Der 14-Jährige kam mit seinen Eltern in das Rathaus und möchte sich nächstes Jahr gern zum Tischler ausbilden lassen. Noch nicht ganz genaue Vorstellungen darüber, was sie später werden möchte, hat die gleichaltrige Klara Omerovic. Mit ihrer Mutter will sie sich inspirieren und sich einen Überblick verschaffen, welche Möglichkeiten es nach dem Abitur gibt.

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Bei der "Langen Nacht der Berufe" konnten sich Schüler und Interessierte über verschiedene Berufe informieren.

Mit Quizfragen konnten Schüler die Bankerausbildung kennenlernen, bei der Donutglasierung ihr selbst gefertigtes Gebäck gleich mit nach Hause nehmen und bei der Kriminalpolizei selbst Spuren sichern.

Großer Andrang herrschte vor allem vor den Ständen von Hannovers großen Arbeitgebern: bei Continental, Wabco und Holcim standen die Schüler Schlange, um sich über die Ausbildungsmöglichkeiten zu informieren.

Häufige Fragen an den Infoständen sei die Nachfrage nach Kompetenzen, die die jeweiligen Berufe erfordern und die Aussicht auf eine Einstellung, bestätigt Augenoptiker Matthias Biermann.

Etwa 10 000 Schüler aller Schulabschlüsse erwarteten die Veranstalter von der Region Hannover im Laufe des Abends. Dass die Nacht im Rathaus auf gute Resonanz stößt, bestätigt auch Silas Kintscher, der als Auszubildender den Beruf des Gesundheits- und Krankenpflegers vertritt. „Unser Unternehmen findet über die Messe jedes Jahr viele Auszubildende“, erklärt er – er selbst wurde vor zwei Jahren bei der Nacht im Rathaus direkt zum Bewerbungsgespräch eingeladen. Besonders der direkte Kontakt von Azubis und Studenten ermutige die Schüler zu offenen Fragen.     

Von Leandra Kristin Morich 

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